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Volkstrauertag in Metelen

Ein Zeichen der Verständigung und der Versöhnung

Metelen

Anlässlich des Volkstrauertages kamen auch in Metelen zahlreiche Menschen zusammen, um der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Gedenkrede auf dem Alten Friedhof hielt diesmal der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer.

-nh-

Eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr legte am Ehrenmal einen Kranz nieder. Foto: Norbert Hoppe

„Die Botschaft ist klar und eindeutig: Nie wieder Krieg, Hass, Gewalt und Terror!“ Bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Metelen rief der Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, Ulrich Vollmer, in seiner Gedenkrede dazu auf, aufkommendem Rechtspopulismus, Rassismus und Antisemitismus mutig entgegenzutreten, für demokratische Spielregeln im gesellschaftlichen Leben einzutreten und diese zu verteidigen. Zu Beginn seiner Rede gedachte Vollmer, wie zuvor in seiner Begrüßung Bürgermeister Gregor Krabbe, der Gefallenen der beiden Weltkriege, der Bürgerkriege unserer Zeit und auch aller, die wegen ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe oder ihrer politischen Überzeugung verfolgt und unterdrückt werden. Auch die Opfer der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bezog er ausdrücklich in das Gedenken ein. „Setzen wir Zeichen der Verständigung und der Versöhnung zwischen Menschen und Völkern“, rief Vollmer dazu auf, Verantwortung für gelebte Solidarität und ein friedliches Zusammenleben zu Hause und in der Welt zu übernehmen.

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