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Jugendfußball

Angebot für D-Fußballerinnen der Matellia zu den Themen Gesundheit und Körpergefühl

Metelen

Jugendfußball ist bei Matellia Metelen bisweilen mehr als das Spiel mit dem runden Leder. Die D-Mädchenmannschaft beispielsweise unternahm nun auf dem Sportplatz eine kurzweilige Auszeit vom klassischen Trainings- und Spielbetrieb. Drei Coaches aus Münster brachten den Mädchen die Themen Gesundheit und Körpergefühl näher – auf kurzweilige und spielerische Art und Weise.

Von Dorothee Zimmer

Ein Thema des Trainings war die Ernährungspyramide, die hier von Trainerin Rieke Schmale erläutert wird. Foto: Dorothee Zimmer

Meistens geht es ja ums Fußballspielen, wenn sich die Mädchen der D-Jugend des FC Matellia treffen. Aber es gibt Ausnahmen. Sie gehen beispielsweise zusammen auch mal Pizza essen oder sind Einlaufkids bei Preußen Münster. „Wir wollen mit ihnen gelegentlich mal was anderes machen“, erklärt Michael Kania, der zusammen mit Heike Focke und Carla Averbeck die jungen Fußballerinnen trainiert.

„Was anderes“, das bedeutet ganz aktuell die Teilnahme an einer Maßnahme mit ganz viel Bewegung, durchgeführt vom Präventionszentrum Münster. Neben zwei Übungseinheiten auf dem Sportplatz an der Walkenmühle ist ein Besuch in der Sportanlage Ninfly vorgesehen. Zudem wurden die Mädchen am Dienstag anhand einer Ernährungspyramide für jene Lebensmittel sensibilisiert, die mehr oder eben weniger auf dem Speiseplan stehen sollen. Insgesamt eine Sache also, in deren Mittelpunkt Gesundheitsvorsorge und Körpergefühl stehen und die überdies von der Krankenkasse bezuschusst wird.

Von trockener Wissensvermittlung ist das Ganze indes weit entfernt. „Das Spielerische und der Spaß stehen im Vordergrund“, betont Eva Zelleröhr vom Präventionsteam. Sie, sowie Rieke Schmale und Dominik Materla, leiten die Mädchen an und machen auch selbst begeistert mit. Wie etwa beim Spiel, das Schmale einen „Besuch im Tierpark“ nennt. Alle ahmen die Gangarten nach, die man zum Beispiel von Elefanten, Kängurus oder Affen kennt.

Die typischen Eigenarten von sich fortbewegenden Tieren dienen häufiger als Vorbild. Zu nennen wären da noch Raupe, Frosch und Spinne. Einfach ist anders, Freude macht es dennoch. Konzentration erfordern daneben einzelne Gelenkübungen. Die Runde sitzt im Kreis, sie soll die Füße hochnehmen und kreisen lassen. Eva Zelleröhr sagt, das sei gut, um das Gelenk warm zu machen. „Wenn der Fuß schon nicht richtig funktioniert, funktioniert auch alles andere nicht.“

Was die Ernährung betrifft, scheinen die Mädchen überwiegend gut informiert – das zeigt sich, als sie Kärtchen mit Abbildungen von verschiedenen Lebensmitteln je nach ihrer positiven Wirkung auf eine Pyramide legen.

Wer demnach reichlich zugreift bei Wasser, ungesüßtem Tee, Gemüse und Obst, der macht’s auf jeden Fall richtig. Grundsätzlich, so Schmale, sei bei der Nahrungsauswahl die Balance wichtig, und bei Obst und Gemüse gelte prinzipiell: „Nicht immer nur eine bestimmte Sorte essen. Je bunter, desto besser.“

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