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Engagierte Metelener reinigen Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof

Mit Holzspatel und Wurzelbürste

Metelen

Der jüdische Friedhof an der Schöppingener Straße erfährt in diesen Tagen eine Aufwertung. Nicht nur, dass der Heimatverein ein neues Tor für den Gottesacker angefertigt hatte – jetzt wurden auch die vier Grabsteine von Moos und Flechten befreit. Engagierte Metelener und angehende Konfirmanden trafen sich dazu am Dienstagnachmittag, um die Steine im mühsamer Arbeit zu säubern.

Von Dieter Huge sive Huwe und Sabine Jarnot

Die vier Grabsteine auf dem alten jüdischen Friedhof an der Schöppingener Straße wurden am Dienstagnachmittag in einer gemeinsamen Aktion gesäubert. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Er ist unscheinbar, von grünen Hecken besäumt und geht fast unter im Verkehr auf der Schöppingener Straße: Der jüdische Friedhof ist ein Denkmal, das nicht gleich ins Auge fällt. Und auch die vier Grabsteine sind eher unscheinbar, drei in Sandstein, ein Grabmal in dunklem polierten Naturstein. Moose und Flechten tun ihr Übriges, um die äußerliche Unscheinbarkeit des Ortes zu komplettieren.

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