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Ferienspaß: Chaosspiel der kfd

„Oh Tannenbaum“ auf dem Kirchplatz gegurgelt

Metelen

Viele lustige Aufgaben hatten sie die Frauen der kfd ausgedacht für das Chaosspiel im Ferienspaßprogramm. 42 Mädchen und Jungen machten bei der Aktion rund um die Pfarrkirche mit. Auch das Gurgeln des Weihnachtsliedes „Oh Tannenbaum“ gehörte zum Spiel.

Von Dorothee Zimmer

Die Mädchen und Jungen waren mit Begeisterung bei der Sache. Sportliche Spiele, lustige Aufgaben und knifflige Fragen gehörten zum Chaosspieltag auf dem Kirchplatz dazu.Eine der Aufgaben war das Bilden einer Menschenpyramide. Foto: Dorothee Zimmer

Es gibt Fragen, darauf kommen die Antworten wie aus der Pistole geschossen. Zum Beispiel: Gegen wen ist die deutsche Nationalmannschaft bei der EM ausgeschieden? England! Oder diese: Wie heißt die Grundschule in Metelen? St. Vitus-Schule! Bei einer anderen aber runzeln die allermeisten der insgesamt 42 Kinder im Grundschulalter, die in acht Gruppen am Chaosspiel der Frauengemeinschaft teilnehmen, erst einmal die Stirn: Wie heißt der Papst? Kurze Stille. Dann die etwas unsichere wiewohl höchst interessante Gegenfrage: Vor- oder Nachname?

Ob in diesem Fall tatsächlich eine Ahnung dahintersteckt, bleibt unklar. Wird es aber gar zu kniffelig – was selten vorkommt – sind Anja Kestermann und Kathrin Fiege gern behilflich. Bei der Beantwortung der Papst-Frage ziehen sie die ersten Buchstaben des gesuchten Namens so in die Länge, dass die Kinder schließlich von ganz allein auf „Franziskus“ kommen.

Nun ist an diesem sonnigen Nachmittag aber nicht nur der Geist gefordert, sondern auch die Geschicklichkeit. Da soll zum Beispiel in einem löchrigen Becher Wasser transportiert werden. An anderer Stelle bilden die Kinder einer Gruppe eine Pyramide, sie machen Liegestützen und Kniebeugen, basteln Flieger aus Zeitungspapier – mit der Maßgabe von Kestermann und Fiege: „Der muss auch fliegen können“. Oder sie gurgeln mit Wasser das Lied „Oh Tannenbaum“. Was nicht unbedingt einfach ist, wenn die eigenen Gruppenmitglieder den Weihnachts-Klassiker lediglich anhand der Gurgelmelodie erraten sollen.

Der Aktionsradius der Mädchen und Jungen erstreckt sich rund um die Kirche, und meistens sind sie in einem strammen Tempo unterwegs. Sie suchen versteckte Zahlen, auf deren Rückseite ein sechsstelliger Code steht. Den sollen sie im Kopf behalten und schließlich vor Kathrin Fiege und Anja Kestermann fehlerlos vortragen. Daraufhin erfolgt eine Frage oder Aufgabe. Ist das erledigt, geht es weiter zu einem großen Spielfeld, an dem Ruth Bentler das Würfeln und den geordneten Zug der jeweiligen Gruppen-Spielfigur im Auge hat. Die neu erreichte Zahl ist dann diejenige, deren Versteck die Kinder aufspüren müssen, um den nächsten Code in Erfahrung zu bringen.

„Je weiter das Spiel vorangeht, desto schneller finden die Kinder die Zettel. Denn bei jeder Suche stoßen sie ja schon auf Zahlen, von denen sie dann später wissen, wo sie zu finden sind“, erklärt die Pastoralreferentin die zunehmende Dynamik.

Zum Abschluss dieser Ferienspaßaktion der kfd laden die Spielleiterinnen zu Getränken und Hotdogs in die Oase ein. Den drei Siegergruppen überreichen sie gesponserten Preise: In-ear-Kopfhörer, Kartenspiele und Straßenmalkreide.

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