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Nutrias werden intensiv bejagt

Possierlich, pelzig – und gefährlich

Metelen

Sie sehen auf den ersten Blick putzig aus, sind aber alles andere als harmlos: Nutrias, knapp einen halben Meter große Nager, die am und im Wasser leben, stellen die Jäger vor Herausforderungen. Die Tiere, die aus Pelztierfarmen ausbüchsten, graben tiefreichende Bauten in Böschungen, die sogar landwirtschaftliche Fahrzeuge zum Kippen bringen können. Mit Kastenfallen werden die Nutrias deshalb bejagt.

Von Dieter Huge sive Huwe

Mit etwas Geduld lassen sich Nutrias auch an heimischen Gewässern beobachten, wie hier etwa an ehemaligen Tongruben in der Ochtruper Bauerschaft Oster.Ihre messerscharfen Zähne setzt die Nutria ein, um Nahrung wie Blätter, Stängel und Wurzeln von Pflanzen zu zerschneiden. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Hoch gingen jüngst die Wogen der Empörung, als in örtlichen sozialen Medien über aufgefundene Nutria-Kadaver diskutiert wurde. Nahe des Waldsees und in einem Wäldchen an der B 70 lagen den Beschreibungen nach die Tiere, unversehrt, wie es dort hieß. Gefragt wurde, ob der Schwanz noch am Tier war, denn für diesen gebe es bei der Gemeinde Geld. Nutrias gelten als Schädlinge und werden bejagt.

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