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Handelswege führten einst die Wanderhändler zum Fettmarkt

Über Stock und Stein

Metelen

Schon im Mittelalter fand in Metelen der Fettmarkt statt. Eine Voraussetzung dafür waren Straßen, über welche die Händler mit ihren Waren zum Markt kommen konnten. Aber auch Informationen, etwa über verschiedene Maße und Gewichte. Beides war schon seinerzeit vorhanden.

Von und

Der Nienborger Damm auf einem Gemälde des Malers Theodor Middendorf aus dem Jahr 1924. Die Heidelandschaft um Metelen und der unbefestigte Verlauf des von Birken gesäumten Weges werden darauf deutlich. Foto: Gemeindearchiv Metelen

Der Fettmarkt in Metelen findet in diesem Jahr nach den Recherchen des Gemeindearchivs Metelen im 685. Jahr statt. Der erste bislang bekannte Beleg für die Abhaltung des Marktes stammt aus dem Jahr 1337 mit dem Hinweis auf eine Bewachung des Marktes (custodia fori ibidem). Der Beleg findet sich in einer Kaiserurkunde aus dem „Westfälischen Urkundenbuch“, eine Quellensammlung in mehreren Bänden, herausgegeben von der Historischen Kommission für Westfalen (LWL).

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