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Heimatverein stellt Maibaum auf

Wappen mit Metelener Motiven

Metelen

Muskelkraft und eine Seilwinde waren erforderlich,um den Maibaum an Plagemann’s Mühle aufzustellen. Tatkräftig packten die Mitglieder des Heimatverein mit an. An diesem Baum können Bürgerinnen und Bürger viel über die Ortsgeschichte Metelen erfahren.

-nh-

Mitglieder des Heimatvereins stellten an Plagemann’s Mühle den traditionellen Maibaum auf. Foto: Norbert Hoppe

Der Maibaum steht auf der Grünfläche an Plagemann’s Mühle. Am Freitag waren einige Mitglieder des Heimatvereins im Einsatz, um mit Seilwinde, Hebevorrichtung und viel Muskelkraft den Maibaum aufzurichten. „Im vergangenen Jahr ging das traditionelle Aufstellen in aller Stille vonstatten“, berichtet der Vorsitzende des Heimatvereins, Bernhard Iking. Die Corona-Pandemie habe viele Aktivitäten des Vereins einfach nicht zugelassen. Umso mehr freuen sich die Heimatfreunde, dass der Maibaum wieder steht und in den nächsten Wochen von Metelenern und Gästen im schönen Ambiente an der Mühle bewundert werden kann.

Kameradschaftlicher Zusammenhalt

Den Baum schmücken Wappen mit typischen Metelener Motiven. Plagemann’s Mühle ist ebenso dabei wie das Ackerbürgerhaus, das Bahnhofsmodell, die Statuen des Plaggenstiärkers und der Adeligen Friduwi, der Äbtissin, die 889 das Metelener Kloster gründete, das unter den Schutz der Heiligen Cornelius und Cyprianus gestellt wurde. Dazu hat der Heimatverein auf der Grünfläche eine Informationstafel angebracht, auf der Interessierte anhand der Bilder und der dazugehörenden Texte viel über die Geschichte des Ortes erfahren können.

Den kameradschaftlichen Zusammenhalt unter den Mitgliedern des Heimatvereins hebt Bernhard Iking gerne hervor. „Wenn es darauf ankommt, packen viele fleißige Hände mit an“, weist er auf die stattliche Anzahl der starken Männer hin.

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