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Spende für Skate-aid

100.000 Euro für junge Skateboarder

Münster

Großspende für Münsters Skateboard-Projekt: Auf Initiative von C&A Deutschland hat die Cofra-Foundation jetzt 100.000 Euro an den von Titus Dittmann gegründeten Verein Skate-aid gespendet. Wofür das Geld eingesetzt wird, ist auch schon klar.

Von Pjer Biederstädt

Guido Terörde (l.), Leiter der C&A-Filiale Münster, übergab Maik Giersch, Geschäftsführer der Skate-aid support GmbH einen Spendenscheck über 100 000 Euro. Foto: Matthias Ahlke

Normalerweise rollt Skate-aid-Gründer Titus Dittmann einmal im Jahr den roten Teppich für Freunde und Promis aus. Während einer rauschenden Gala sammelt Münsters Skateboard-Pionier dann Spenden für seinen gemeinnützigen Verein Skate-aid. Doch im vergangenen Jahr musste die Gala wegen der Pandemie ausfallen. C&A Deutschland, sonst Sponsor der Veranstaltung, wollte trotzdem helfen. Auf die Initiative des Modeunternehmens hat die Cofra-Foundation jetzt 100 000 Euro an das Skateboard-Projekt gespendet.

Das Spendengeld soll in bestehende Projekte in Syrien und Uganda sowie ein neues in Nepal fließen, sagte Maik Giersch, Geschäftsführer der Skate-aid support GmbH, am Rande der Spendenübergabe am Dienstag in der C&A-Filiale an der Ludgeristraße. Außerdem sei das Spendengeld für Skate-Workshops an Schulen in Deutschland bestimmt.

Nächste Skate-aid-Gala im November

Skate-aid baut seit 2009 weltweit Skateparks, knüpft mit vielen Angeboten ein pädagogisches Konzept rund um das rollende Brett und fördert so benachteiligte Kinder. „Die Boards verbinden junge Menschen miteinander – egal, woher sie stammen, welche Hautfarbe sie haben oder welcher Religion sie angehören“, sagte Giersch.

Guido Terörde, Leiter der C&A-Filiale Münster, betonte, dass es dem langjährigen Partner von Skate-aid wichtig sei, die Kinder trotz der Pandemie zu unterstützen. „Durch das Engagement von Skate-aid bekommen Kinder nicht nur das Skaten beigebracht, sondern mit dem Projekt werden Werte transportiert“, sagte Terörde.

Die nächste Skate-aid-Gala soll – vorausgesetzt die Pandemie lässt es zu – am 20. November stattfinden.

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