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Stadtgeschichte und Anekdoten

110 Jahre Taxis in Münster: Das mobilste Gewerbe der Welt

Münster

Was machen, wenn plötzlich Roland Kaiser zu einem ins Auto steigt oder man von der Mafia verfolgt wird? Münsters Taxifahrer erleben in ihrem Geschäft tagtäglich kuriose Situationen – und das immerhin schon seit 110 Jahren.

Von Björn Meyer

Taxistand am Drubbel: Das genaue Jahr dieser Aufnahme ist nicht bekannt. Das „IX“ auf den Nummernschildern stand für die Provinz Westfalen, eine Provinz des Freistaats Preußen, dessen Niedergang mit dem sogenannten „Preußenschlag“ 1932 begann. Die kleinen Bilder zeigen Wolfgang Michels (l.) und Ramin Niasi. Foto: Privatarchiv Möller

1912, so lässt es sich in mehreren Publikationen nachlesen, erreichten die ersten motorisierten Taxis Münsters Straßen. Seit Jahrzehnten hatte es seinerzeit bereits professionelle Droschken und ihre Fahrer gegeben. 1912 aber meldete der Münsterische Anzeiger nicht ohne Stolz, das Straßenbild Münsters erhalte in den kommenden Tagen ein „weiteres großstädtisches Gepräge“, weil die münsterische Aurodroschkengesellschaft ihren Betrieb aufnehme und fünf „Auto-Taxameter-Droschken“ einstelle. 15 Jahre zuvor schon fuhr die erste deutsche Auto-Taxameter-Droschke durch Stuttgart – ein Riemenwagen der Firma Daimler.

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