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Flüchtlings- und Obdachlosen-Unterkünfte

1,9 Millionen Euro für Sicherheitsdienste

Münster

Die Stadt will Leistungen für Sicherheitsdienst in einigen Flüchtlings- und Obdachlosen-Einrichtungen ausschreiben. Die Kosten dafür werden mit 1,92 Millionen Euro kalkuliert.

Von Karin Völker

"Security" steht auf einem T-Shirt eines Mannes von einem Sicherheitsdienst Foto: dpa (Symbolbild)

Der Betrag, um den in der geplanten europaweiten Ausschreibung der Verwaltung geht, ist keine Kleinigkeit – weshalb Politiker im Sozialausschuss in der Sitzung am Mittwoch eine Entscheidung auf die nächste Ratssitzung vertagten.

Es geht um 1,92 Millionen Euro, die die Stadt innerhalb von einem Jahr für das Engagement von Sicherheitsdiensten ausgeben möchte, um einige ihrer Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünfte zu sichern.

Nicht überall ist Sicherheitsdienst notwendig

Überwiegend, so heißt es in der entsprechenden Verwaltungsvorlage, seien keine Sicherheitsmitarbeiter in den 40 Wohnungslosen- und Flüchtlingshäusern notwendig. Als Ausnahmen werden die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge an der Warendorfer Straße sowie die Unterkünfte an der Nieberdingstraße sowie an der Schaumburgstraße genannt.

An der Nieberdingstraße etwa spricht die Stadt davon, dass manche Bewohner ein „angespanntes Verhältnis zu Mitarbeitern der Stadt“ und auch „untereinander“ hätten. Die bisherige Ausschreibung der Sicherheitsdienste läuft im November aus.

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