1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Muenster
  6. >
  7. 20 Ateliers erlauben Blick hinter die Kulissen

  8. >

Große Resonanz „Flanieren 2022“

20 Ateliers erlauben Blick hinter die Kulissen

Münster

Wer Münsters Ateliers sehen will, musste sich auf den Weg machen: „Flanieren 2022“ hieß der Tag der offenen Kunst-Stätten. Die Resonanz war groß.

Von Wolfram Linke

Bildhauerin Margret M. Hübschen, die Künstlerin Monika Schiwy und Theaterpädagogin Gabriele Jasper (v.l.) freuten sich über die große Resonanz bei „Flanieren 2022“ – die Veranstaltung fand nun zum dritten Mal statt. Foto: Wolfram Linke

Münster hat eine ebenso kreative wie vielfältige Kunstszene – das wird spätestens beim Blick in die Werk- und Wirkstätten der Kunstschaffenden offensichtlich: Zum dritten Mal öffneten am Samstag die Künstlerinnen und Künstler in ganz Münster ihre Ateliers und luden zum „Flanieren 2022“ ein. 20 Ateliers beteiligten sich und boten den Urhebern von Design, Mode, Kunsthandwerk, bildender Kunst, Fotografie und Theaterperformance eine Plattform.

„Wir wollen damit auch kleineren Ateliers die Möglichkeit bieten, ihre Türen zu öffnen und ihre Arbeit einem breiteren Publikum zu präsentieren“, sagt Birgit Käufer, die Initiatorin der Veranstaltung. Die Idee sei es einerseits, die Künstler zu vernetzen und ihre Arbeit öffentlich zu machen. Ergebnis: „Die Besucherinnen und Besucher der Ateliers sind immer wieder begeistert über die Kunstszene in Münster.“

Weit über 100 Unikate

Birgit Käufer bietet ihre Musterkollektionen als Upcycling-Modelabel an. Weit über 100 Unikate hat sie bereits geschaffen, nach deren Vorlage maßgeschneiderte Mode genäht wird. In ihrem Atelier an der Ottostraße weilt auch Uta-Anna Eisermann. Die Hiltruper Goldschmiedemeisterin ist Spezialistin in Sachen Schmuckdesign und favorisiert Edelsteine und Perlen als Material. Sie freute sich über das stetig wachsende Interesse.

Über die „sehr gute Resonanz“ staunte auch Antje Vogel, die ihre Werke in der Galerie Steinrötter vorstellte. Wen wundert’s, hat sie mit ihren jüngsten Buntstiftzeichnungen ein Ausrufungszeichen gesetzt: Die Bilder sind einmalig in ihrer Liebe zum Detail und Farbenfreude.

Drei Künstlerinnen im Haus Coerde

Großer Bahnhof herrschte auch bei Monika Schiwy: In ihrem Atelier „ART & Weise“ im Haus Coerde bot sie gleich drei Künstlerinnen Platz, um sich zu präsentieren. Bildhauerin Margret M. Hübschen zeigte eine Essenz ihrer Skulpturen, die besonders durch große Lebendigkeit und Leichtigkeit geprägt sind.

Die Werke der freischaffenden Malerin und Kunsterzieherin Ulrike Jost-Wessendorf überzeugen vor allem durch die Bewegungsdynamik, die sie auf die Leinwand bringt – Vögel und Fische sind dabei ihre Favoriten. Theaterpädagogin Gabriele Jasper bietet Kurse und Projekte. Ihr Fokus liegt dabei auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Monika Schiwy präsentierte Bilder und Collagen – die Werke entstehen zumeist aus fließenden Formgebungen.

Startseite
ANZEIGE