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Tretbootrennen für die Kinderkrebshilfe auf dem Aasee

24 Teams wollen den Pokal

Münster

Am 1. September um 11 Uhr startet die achte Auflage des Tretbootrennens auf dem Aasee, der Erlös geht an die Kinderkrebshilfe. 24 Teams gehen an den Start.

Helmut P. Etzkorn

Das Orgateam (v.l. Christian Holtmann, Fabian Wegmann, Stephanie Holtmann, Konstantin Wösten und Johannes Branderhorst) freut sich auf das 8. Tretbootrennen am 1. September auf dem Aaasee. 24 Teams gehen für den guten Zweck an den Start. Foto: hpe

Die 24 Startplätze waren schon vor Wochen ausgebucht, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen: Am 1. September (Sonntag) startet um 11 Uhr auf dem Aasee die achte Auflage des Tretbootrennens. Die Organisatoren um Johannes Branderhorst vom SV Mauritz hoffen auf viele Zuschauer und einen Reinerlös von 20 000 Euro für die Kinderkrebshilfe Münster.

Branderhorst und sein Freund Konstantin Wösten hatten 2012 die Idee, „einmal was Originelles für den guten Zweck zu tun“. Der Aasee als Naherholungsgebiet sollte die Location sein, Spaß sollte es auch machen, und ein wenig sportlicher Ehrgeiz durfte erst recht nicht fehlen.

Segelschulchef Peter Overschmidt stieg im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Boot und stellte seine Tretboote zur Verfügung. „Knapp ein Dutzend Teams strampelten sich bei der Premiere ab, die Resonanz war von Anfang an gut, und deshalb haben wir einfach weitergemacht“, so Branderhorst.

Bunt gemischtes Starterfeld

Am 1. September wird ab 11 Uhr ein bunt gemischtes Starterfeld „auf See“ gehen. Unternehmen und Gastronomiebetriebe stellen die Viererteams, so klangvolle Namen wie „Hammer Combo“ oder „Exkaffee“ werden ebenso wie die „Lahmen Enten“ und die „Scharfen Früchtchen“ um den Siegerpokal kämpfen. Die Wasserstrecke ist 100 Meter lang, die jeweiligen Sieger in den Vorläufen qualifizieren sich für die Endrunde.

„Gaststar“ in diesem Jahr ist Ex-Radprofi Fabian Wegmann, der den mehr oder minder sportlich Aktiven Ratschläge zur Vermeidung von Muskelkater geben will und sagt, wie man am effektivsten in die Pedale tritt, um das kleine Schaufelrad im Boot effizient durchs die Aaseefluten zu pflügen.

Johannes Branderhorst

„Bei allem Ehrgeiz steht der Spaß im Vordergrund und der soll auch auf die Zuschauer überspringen“, so Branderhorst. Es wird eine große Tombola geben, Hauptpreise sind ein Fahrrad und ein Preußen-Trikot mit allen Unterschriften der Kicker.

Das Tretbootrennen ist gegen 15 Uhr beendet, weil dann am selben Ort das Wilsberg-Promikellnern beginnt. „Eine ideale Kombination. Zuschauer und Teams können gleich weiter feiern. Beide Veranstaltungen profitieren davon“, so Branderhorst. Hauptsponsor ist nun die Initiative „Provinzialer Helfen“, im vergangenen Jahr kamen 16 700 Euro an Spenden zusammen.

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