Nagelstudio-Prozess

31-jährige Angeklagte auf freiem Fuß

Münster

Im Nagelstudio-Prozess, in dem es um Steuer- und Sozialversicherungsbetrug in Millionenhöhe geht, ist die erste Entscheidung gefallen. Damit endet der Prozess allerdings noch nicht - es wurden weitere Verhandlungstage angesetzt.

Joel Hunold

Der sogenannte Nagelstudio-Prozess findet vor dem Landgericht in Münster statt. Foto: dpa (Symbolbild)

Im sogenannten Nagelstudio-Prozess am Landgericht Münster ist die erste Entscheidung gefallen. Eine der sechs Angeklagten, die 31-jährige Nichte des mutmaßlichen Drahtziehers hinter dem millionenfachen Steuer- und Sozialversicherungsbetrug, illegalen Beschäftigungspraktiken und Menschenhandel, ist gegen eine Kautionszahlung von 2000 Euro freigelassen worden. „Das Verfahren gegen die Angeklagte wurde eingestellt, auch der Haftbefehl wurde aufgehoben“, berichtet Gerichtssprecher Dr. Steffen Vahlhaus auf Anfrage.

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