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Strafverfahren gegen 50-Jährigen

49-Jähriger in Regionalexpress rassistisch beleidigt

Münster

Die Bundespolizei hat am Wochenende ein Strafverfahren gegen einen 50-jährigen Mann eingeleitet. Er soll einen 49-Jährigen aufgrund dessen Hautfarbe rassistisch beleidigt haben.

Bundespolizisten bei einem Kontrollgang in einem Zug (Symbolbild) Foto: ZB

Die Bundespolizei hat nach einem Vorfall in einem Regionalexpress Ermittlungen wegen rassistischer Beleidigungen aufgenommen. Laut Pressemitteilung hat ein Reisender am Samstagmorgen die Bundespolizei in Münster informiert, weil es im Regionalexpress von Düsseldorf nach Köln rassistische Beleidigungen gegeben haben soll.

Nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Münster ergaben erste Ermittlungen, dass ein 50-jähriger Gladbecker während der Zugfahrt Fotos von einem 49-jährigen Essener gemacht hatte. Dies bekam der 49-Jährige mit und forderte die Löschung der Fotos. Nach Angaben der Polizei entwickelte sich daraus eine verbale Auseinandersetzung. In deren Verlauf soll der 50-jährige Deutsche den 49-jährigen in Liberia geborenen Deutschen aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt und mit dem Tod bedroht haben.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung gegen den 50-Jährigen ein. Dieser äußerte sich nicht zu den Tatvorwürfen, gab jedoch an, die Fotos direkt nach der Aufforderung gelöscht zu haben.

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