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Gebührenbeschlüsse im Rat

Abwasser wird teurer – Abfall nicht

Münster

Ob für Hunde, Abfall oder Abwasser: Bürgerinnen und Bürger in Münster müssen für viele Dinge Gebühren bezahlen. Der Rat hat am Mittwoch beschlossen, dass die Abwassergebühren steigen. Andere Posten verändern sich nicht. 

Von Klaus Baumeister

Der Betrieb von Kläranlagen ist teuer. Unter anderem deshalb steigen die Abwassergebühren. Foto: Stadt Münster

Die Abfallgebühren sowie die Gebühren für die Straßenreinigung bleiben 2022 konstant, die Abwassergebühren hingegen steigen. Und für die Hundesteuersatzung ergibt sich eine interessante Änderung. So in etwa könnte man die Gebührenbeschlüsse zusammenfassen, die der Rat am Mittwochabend verabschiedet hat.

Die Schmutzwassergebühr steigt im kommenden Jahr um vier Cent auf 2,28 Euro, die Gebühr für Niederschlagswasser um zwei auf 79 Cent. Bezogen auf den klassischen Vier-Personen-Haushalt spricht die Stadt Münster von einer Erhöhung um 1,9 Prozent.

Assistenzhunde steuerbefreit

Die Hundesteuersatzung der Stadt Münster wird zum 1. Januar dahingehend geändert, dass so genannte Assistenzhunde von der Steuer befreit sind. Assistenzhunde wurden „speziell dazu ausgebildet, einen erkrankten Menschen zu unterstützen“, heißt es in dem Beschluss in Anlehnung an die gesetzlichen Vorgaben. Bislang waren nur Melde-, Sanitäts- und Schutzhunde steuerbefreit.

Die Steuersätze für Hunde (ab 120 Euro im Jahr) bleiben unverändert.

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