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Adventssingen im Dom

Aufgefangen in hektischer Zeit

Münster

Großen Zuspruch fand der erste von vier adventlichen Singabenden für jedermann am Samstag im Dom. Einige Besucher kamen von weit her.

Von Klaus Möllers

Beim Singen mit der „Capella Ludgeriana“ war der Dom voll besetzt. Manche Lieder wurden von Orgel, Violine und Klavier begleitet. Foto: klm

Für die vier Abende vor den Adventssonntagen hat das Domkapitel zum offenen, gemeinsamen Singen für jeden Interessierten eingeladen. Zum Auftakt am Samstag war der Zuspruch sehr groß – die Sitzbänke waren voll besetzt, manche Besucher begnügten sich deshalb sogar mit einem Stehplatz im hinteren Bereich des Gotteshauses.

Von der Zeit der „Ankunft“ (Advent) von Jesus Christus sprach Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp in seiner Begrüßung. „Das Entzünden der Lichter am Adventskranz ist ein Zeichen dafür, dass wir diese Welt heller machen können“, erklärte er. Gott wolle, dass „Frieden und Gerechtigkeit“ herrschen.

Konzert zum Mitmachen

Das Singen war auf gewisse Weise ein Konzert zum Mitmachen – im Altarbereich sangen stimmstark die Jungen und Männer des erweiterten Knabenchores am Dom, „Capella Ludgeriana“, unter Leitung von Domkapellmeister Alexander Lauer mit bis 13-Jährigen für Sopran- und Alt- sowie ab 14-Jährigen und Erwachsenen für Tenor- und Bass-Lagen.

Gesungen wurde unter anderem „O Heiland, reiß die Himmel auf“, „Kündet allen in der Not“ und „Meine Seele wartet auf den Herrn“. Unter den Besuchern waren überwiegend solche mittleren und höheren Alters, aber auch einige junge Paare und Familien mit Kindern.

Zum Adventssingen gekommen waren auch Sabine und Dieter Skirde, weil ihr Sohn Robin (24) in der „Capella Ludgeriana“ singt, wie sie erzählten. Als „Höhepunkt“ ihres zweitägigen Münster-Ausflugs bezeichneten Karin Schlag und Karin Behring aus Stuttgart das Singen. „Mein Mann und ich haben beide in Münster studiert. Heute wohnen wir in Stuttgart“, sagte Behring. „Ich finde das Singen hier im Dom sehr schön. Man kann sich dabei fallenlassen in der heute oft hektischen Zeit“, so Schlag.

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