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Landeskabinett stimmt Personalie zu

Neue Polizeipräsidentin: Alexandra Dorndorf will eng mit Stadt zusammenarbeiten

Münster

Münster bekommt mit Alexandra Dorndorf erstmals eine Polizeipräsidentin. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) bezeichnet sie als „absolut erfahrene Führungskraft, die in der Region fest verwurzelt ist“.

Von sb

Alexandra Dorndorf wird neue Polizeipräsidentin von Münster Foto: NRW-Innenministerium

Auf dem Chefsessel im münsterischen Polizeipräsidium am Friesenring nimmt mit Alexandra Dorndorf künftig erstmals eine Frau Platz. Für die mit ihrer Familie seit 2005 in Münster lebende Juristin ist die Fahrt zum neuen Arbeitsplatz jetzt mit dem Fahrrad „gut machbar“, wie sie sagte.

Wann die 48-Jährige, die dem nach Köln gewechselten Falk Schnabel nachfolgt, ihre Tätigkeit im Präsidium aufnimmt, stand am Dienstag zunächst nicht fest. Glückwünsche zur neuen Aufgabe nahm die Steinfurter Kreisdirektorin nach eigner Aussage erst ab dem Nachmittag entgegen, als die Personalentscheidung des Landeskabinetts in trockenen Tüchern war. Zuvor hatte unsere Zeitung bereits über den Vorschlag von NRW-Innenminister Herbert Reul berichtet.

Alexandra Dorndorf

Die beiden Vorgänger Dorndorfs in Münster waren nur vergleichsweise kurze Zeit an der Präsidiumsspitze. Das soll sich nicht wiederholen. „Man kann sich in Münster auf Konstanz einrichten“, erklärte die frühere stellvertretende Polizeipräsidentin von Dortmund. Sie verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in der Landesverwaltung, wie auch NRW-Innenminister Herbert Reul in einer Mitteilung des Landes hervorhob. Und Dorndorf sagte darin zur neuen Aufgabe: „Eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt liegt mir dabei besonders am Herzen. An die gute Arbeit meines Vorgängers werde ich gerne anknüpfen.“

Berufliche Stationen in Dortmund und Köln

Das Polizeithema habe sie seit ihrer Zeit in Dortmund ab 2016 nicht wieder losgelassen, berichtete die Mutter von zwei Kindern. Sie stammt gebürtig aus dem Kreis Steinfurt, wo sie Mitte 2021 das Amt der Kreisdirektorin übernommen hatte.

Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen führten Dorndorf berufliche Stationen unter anderem zur Kölner Bezirksregierung, wo sie sich mit Themen wie Personal, Organisation und IT befasste. Anschließend wechselte sie zur Bezirksregierung Münster, wo sie als Dezernentin zehn Jahre im Bereich Kommunalaufsicht tätig war.

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