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Neue Planung für das Friedrichsburg-Areal

Altes Klostergebäude ist verschwunden

Münster

Die Friedrichsburg hat eine absolut zentrale Lage, ist wegen der Mauer drum herum aber kaum bekannt. Jetzt wurde das alte Klostergebäude abgerissen, es soll Platz machen für ein neues Quartier mit 300 Wohnungen.

Von Klaus Baumeister

Hier stand früher das Provinzhaus der Vorsehungsschwestern. Jetzt bereitet die LVM-Versicherung den Bau von 300 Wohnungen vor. Foto: Matthias Ahlke

Die Friedrichsburg existiert nicht mehr. Das alte Klostergelände der Ordensgemeinschaft der Vorsehungsschwestern wurde in den vergangenen Wochen komplett abgerissen. Das zentral gelegene, vier Hektar große Gelände soll einem Neubaugebiet mit 300 Wohnungen weichen.

Gekauft wurde das ehemalige Klostergrundstück an der Ecke Kolde-Ring/Weseler Straße von der LVM-Versicherung, die hier auch investieren möchte. Zwar hat der LVM den städtebaulichen Rahmen des Projektes bereits mit der Stadt abgesteckt. Gleichwohl ist mit einem raschen Baubeginn nicht zu rechnen, da zunächst der Bebauungsplan für das Gebiet geändert werden muss. Auf Anfrage heißt es dazu in der LVM-Presse­stelle: „Im Rahmen der Bauleitplanung wird aktuell in Abstimmung mit der Stadt Münster der angestrebte Nutzungsmix finalisiert.“

Zentrale der Vorsehungsschwestern

Das Klostergebäude war über Jahrzehnte hinweg eine Zentrale der Vorsehungsschwestern in Deutschland. Bevor sie es aufgaben, bauten sie in unmittelbarer Nähe ein neues, kleineres Provinzhaus. Rund 60 zumeist ältere Ordensfrauen zogen dorthin um.

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