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Tradition zum Semesterstart

Live-Musik im Kuhviertel

Münster

Am Freitag (21. Oktober) wird in zahlreichen Kneipen des Kuhviertels wieder „Altstadt live“ gefeiert. Das heißt: Livemusik bis spät in den Abend.

Peter Göttker (Das Blaue Haus) und Bernd Redeker (Gorilla Bar) freuen sich auf die 40. Ausgabe von „Altstadt live“. Die Aktion findet traditionell zum Semesterstart statt. Foto: Björn Meyer

Ein Stadtbummel durch Münsters Altstadt ist ein abwechslungsreicher Spaziergang – so jedenfalls schreibt es die Stadtverwaltung auf ihrer Internetseite. Meist beginne er am Domplatz. Weiter gehe es dann zum Prinzipalmarkt, Münsters guter Stube. Doch ein Stadtbummel durch Münsters Altstadt kann auch ganz anders aussehen – oder noch besser gesagt, sich ganz anders anhören. Dann nämlich, wenn – wie am kommenden Freitag (21. Oktober) – ein Dutzend Bars zu „Altstadt live“ und damit zu einem ausgiebigen Kneipenbummel laden.

Seit über 20 Jahren

Bereits im Frühjahr habe man erleben können, dass nach zwei Jahren Pandemie-Pause viele Menschen Lust gehabt hätten, endlich wieder zu Livemusik in den Kneipen zu feiern, sagt Bernd Göttker, Betreiber von „Das Blaue Haus“. Die angesprochene Pause, sie war durchaus speziell, denn von ihr abgesehen, findet „Altstadt live“ nun mittlerweile seit über 20 Jahren immer kurz nach dem Semesterstart statt. Ganz bewusst, immerhin wollen sich die Kneipen nicht zuletzt den neu ankommenden Studenten präsentieren. „Und ich kann mich nicht daran erinnern, dass es in der Vergangenheit mal nicht erfolgreich war“, ergänzt Göttker, bei dem am Freitag „McCarthy & Koch“ live auftreten werden.

„Die bekloppten Hunde“ in der Gorilla-Bar

Noch regelmäßiger dabei sind nur „Die bekloppten Hunde“, denn die Zwei-Mann-Combo war von Anfang an in der Gorilla Bar bei „Altstadt live“ im Einsatz – meistens bis spät in die Nacht. „Die bekommt man ja nicht von der Bühne“, sagt Bernd Redeker, Betreiber der Gorilla Bar, augenzwinkernd in dem Wissen, dass seine Bar stets bebt, wenn „Die bekloppten Hunde“ zu Gast sind.

Zusätzlich zu der Kneipen-Besetzung des Frühjahrs ist dieses Mal auch die Destille unter den Lokalitäten. Los geht es um 19 Uhr – ein zeitiges Erscheinen empfehle er, sagt Redeker, der volle Läden erwartet: „Wer seine Lieblingsband sehen will, sollte nicht zu lange warten.“

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