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Kommentar

Das Jahr 2021 in Münster: Am Ende bleibt Corona

Münster

Es gab viele Themen, die die Münsteranerinnen und Münsteraner in 2021 bewegt haben. Beispielsweise die Verkehrsversuche oder das fehlende Finanzkonzept für den Musikcampus. Aber am Ende bleibt nur ein großes Thema. Ein Kommentar. 

Von Ralf Repöhler

Jahreswechsel von 2021 auf 2022. (Symbolfoto) Foto: colourbox.com

Man könnte auf viele Schlagzeilen 2021 zurückblicken. So auf Beschlüsse der linken Ratspolitik. Münsters von den Grünen angeführte Mehrheit, aber auch die Stadtverwaltung, verunsichern Autofahrer und Umland mit einer rigiden Verkehrspolitik.

Gleich mehrere Verkehrsversuche fahren darauf ab, den Individualverkehr in der Pendlerstadt auszubremsen, ohne funktionierende Alternativkonzepte anzubieten. Das Oberzentrum kokettiert lieber damit, Parkhäuser zu schließen. Fahrräder und Velorouten tragen keine nachhaltige Verkehrswende. Da muss endlich eine qualifizierte Mobilitätsplanung auf den Tisch!

Einschränkungen und Einbußen, Absagen und Ausfälle

Man könnte die scharfen politischen Angriffe auf OB Lewe oder das gefährlich lange fehlende Finanzkonzept für den Musik-Campus thematisieren. Die Absage der erhofften Bundesmittel lässt aufhorchen.

Am Ende bleibt Corona das große Thema. Münster muss wieder Maske tragen. Das Jahr 2021 startet im Lockdown, mit der Hoffnung auf Impfstoff. Inzwischen sind fast alle geimpft, viele geboostert.

Mutierte Virusvarianten führen unerwartet zu erneuten Einschränkungen und Einbußen, Absagen und Ausfällen, Enttäuschungen und Resignation. So regt sich selbst im so empathischen Münster Protest.

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