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Bedrückend und begeisternd: „Das Vermächtnis“ feiert sechsstündige Premiere am Theater Münster

Am Ende siegt die Menschlichkeit

Münster

Sechs Stunden spannungsgeladenes Theater in zwei Halbzeiten: Das bietet das Stück „Das Vermächtnis“, das am Samstag im Kleinen Haus des Theaters Münster Premiere feierte. Darin geht es um Leben und Liebe im queeren New York und um die Frage, wie wir menschlich und fürsorglich miteinander umgehen.

Von Hans Lüttmann

Artur Spannagel, Ansgar Sauren, Anton Dreger und Alaaeldin Dyab in einer Szene des Stücks. Foto: Hans Jürgen Landes

Was war denn das für ein Theaterabend? Sechs (ja: sechs!) nachdenkliche, bewegende und schmerzhaft komische Stunden über eine Gruppe junger, schwuler, ehrgeiziger New Yorker, die sich fragen, was das Vermächtnis ist, das ihnen frühere Generationen hinterlassen haben, und was sie selber einander und der Zukunft schulden. Matthew Lopez’ episches, zweiteiliges Drama blickt zurück auf die Aids-Krise, erforscht die tiefgründige Suche nach den schwulen Vorkämpfern der Vergangenheit und zeigt, wie es heute ist, als junger schwuler Mann in New York zu leben.

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