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Missbrauchsfall Münster

Prozess gegen Sabrina K.: Am menschlichen Abgrund

Münster

Als der Staatsanwalt die Anklage gegen Sabrina K. verliest, tun sich sich menschliche Abgründe auf: Eine Mutter soll ihren Jungen wissentlich dem sexuellen Missbrauch preisgegeben haben. Aber zum Prozessauftakt wehrt sich die 31-Jährige aus Münster.

Von Dirk Anger

Sabrina K. sitzt am Donnerstag auf der Anklagebank im Landgericht: Die 31-jährige Frau aus Münster soll ihren jungen Sohn in Kenntnis der Umstände immer wieder mit dem inzwischen verurteilten Kinderschänder Adrian V. allein gelassen haben. Foto: Oliver Werner

Minutenlang verbirgt Sabrina K. ihr Gesicht hinter einem Aktendeckel. Die zahlreichen Kameraobjektive sind allesamt auf die 31-jährige Mutter gerichtet, die sich auf der Anklagebank im Landgericht Münster am Donnerstag schier unvorstellbaren Vorwürfen stellen muss. Menschliche Abgründe tun sich auf, als der Staatsanwalt die sechsseitige Anklage gegen die Lebensgefährtin der Schlüsselfigur im Missbrauchskomplex Münster verliest. Insgesamt neun einzelne Taten sind darin aufgelistet, wie es heißt.

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