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Auftakt zu den Nachhaltigkeitstagen

Analog, virtuell und sogar poetisch

Münster

Unter dem Motto „Lebensräume – Lebensträume! Wie machen wir unsere Stadt?“ zeigen Aktive während der Nachhaltigkeitstage, welche Lebensträume sie bereits verwirklicht haben und welche Lebensräume noch umgestaltet werden sollten. Ziel von Initiatoren wie Stadtverwaltung: Nachhaltigkeit muss zu einer Selbstverständlichkeit werden.

-wli-

Die stellvertretende Vorsitzende Kerstin Ramsauer und Ida Brezina luden mit Katharina Wiegand (Asta) sowie dem Orga-Team Matthias Dutka, Silvia Scholz und Kathrin Schwarzer (vorn, v.l.) zu einem Poetry Slam in den Schlossgarten. Foto: Wolfram Linke

Spätestens seit Corona gehört die digitale Kommunikation zum Alltag – diesen virtuellen Weg nutzte am Samstag nun auch der Verein Münster nachhaltig, der anlässlich der siebten Nachhaltigkeitstage in der Stadt zur Auftaktveranstaltung per Internet einlud.

Ida Brezina, Vorsitzende des Vereins, und Kassenführerin Christiane Sprickmann begrüßten die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Kamera und Mikrofon: „Die Tage stehen dafür, Initiativen sichtbar zu machen, die für Nachhaltigkeit stehen“, erläuterte Brezina die Intention des bis Samstag (2. Oktober) laufenden Programms.

Sehr lebendige Stadtgesellschaft

Matthias Peck, Nachhaltigkeitsdezernent der Stadt , betonte in seinem Grußwort die große Bereitschaft in Münster, die eigenen Lebensräume selbst zu gestalten: „Wir haben eine sehr lebendige Stadtgesellschaft.“

Als Beispiel nannte er das „Urban Gardening“ – in Münster wachse die Zahl der Gärten stetig. Dabei müsse sich auch das Verständnis über die Art und Weise der Lebensmittelherstellung und den Verzehr neu definieren, erinnerte Peck an die traditionelle Nutzung von Gärten. Nun gelte es, die Chancen der Veränderung zu nutzen: „Nachhaltigkeit muss zu einer Selbstverständlichkeit werden.“

Impulse zum Wohnbau aus Tübingen

Cord Soehlke, Bau- und Erster Bürgermeister der Stadt Tübingen, hielt einen Impulsvortrag über die dortigen Wohnbaustrategien. In Tübingen entscheide das beste Konzept zur Stadtentwicklung bei Vergaben städtischen Baugrundes – und nicht das Geld.

Anschließend ging es in digitale Diskussionsräume zu den Themen Konsum, Ökonomie und Ernährung.

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