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Corona verändert Hörgewohnheiten

Antenne Münster bleibt meistgehörter Sender

Münster

In der Corona-Pandemie haben sich die Bürger auf der Suche nach verlässlichen Informationen an ihre lokalen Radiosender gehalten. Mehr als jeder vierte Münsteraner hat demnach seit Jahresbeginn Antenne Münster eingeschaltet. Die Quoten sind allerdings leicht gesunken.

Antenne Münster bleibt der meistgehörte Radiosender in Münster. Foto: dpa/Lukas Schulze (Symbolbild)

Antenne Münster bleibt meistgehörter Sender in der Stadt und steht in der aktuellen Reichweitenerhebung weiter deutlich vor den öffentlich-rechtlichen Programmen von 1Live und WDR 2, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Allerdings sind die Quoten insgesamt leicht gesunken. Das hängt auch mit veränderten Hörgewohnheiten in der Pandemie zusammen.

Die jetzt in Köln veröffentlichten Reichweiten (E.M.A. 2021 II) zeigen, dass 28,3 Prozent der Radiohörer täglich Antenne Münster einschalten. Im Vergleich zur Ausweisung im Januar sind das etwa drei Prozentpunkte weniger. WDR 2 kommt in Münster auf 18,8 Prozent Anteil an Radiohörern in der Stadt (vorher: 21,1), 1Live auf 18,0 (vorher: 18,6).

Homeoffice verändert Hörgewohnheiten

Die leicht gesunkenen Reichweiten hängen nach Einschätzung von Marktforschern auch mit veränderten Hörgewohnheiten während der Corona-Pandemie zusammen. Viele, die im Homeoffice arbeiten, würden morgens etwas später aufstehen und auch ihren Radiosender erst später einschalten. Und weil die Fahrt zur Arbeit entfällt, werde auch im Auto oder im Bus weniger Radio gehört.

Antenne-Chefredakteur Stefan Nottmeier spricht insgesamt von schwierigen Monaten auch für das Radio. So seien etwa Werbeeinnahmen im Lockdown zum Teil ausgeblieben. Zugleich lobte Nottmeier aber den großen Zusammenhalt in der Stadt: „Ich glaube, wir hier in Münster haben die Pandemie mit viel Vernunft und gesundem Menschenverstand bisher vergleichsweise gut gemeistert. Ich denke, dass Antenne Münster mit einer kompetenten und unaufgeregten Berichterstattung seinen Anteil daran hatte.“

Dank auch an die Stadtverwaltung für Erreichbarkeit

Nottmeier dankte in diesem Zusammenhang ausdrücklich auch dem Corona-Krisenstab der Stadt, seinem Leiter Wolfgang Heuer sowie Oberbürgermeister Markus Lewe. Beide seien auch in der größten Krise quasi Tag und Nacht für den Sender erreichbar gewesen. Davon hätten die Hörerinnen und Hörer profitiert, die sowohl im Radio als auch auf den Online-Kanälen des Senders durchgehend schnelle und verlässliche Informationen abrufen konnten.

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