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Corona-Pandemie

AStA kritisiert Montagsdemos scharf

Münster

AStA und Studierendenparlament haben jetzt gegen die montäglichen Proteste der Gegner von Corona-Schutzmaßnahmen Stellung bezogen. Der Querdenken-Bewegung attestiert die Studierendenschaft extrem rechte Gesinnung und faschistische Tendenzen.

Die Gegner der Impfpflicht versammelten sich am Montagabend auch am Aasee. Foto: Pjer Biederstädt

Zu den sogenannten „Corona-Spaziergängen“ von Impfskeptikern hat der Allgemeine Studierenden-Ausschuss (AStA) der Uni Münster Stellung bezogen. Aufgrund der, wie es dort heißt, „tiefen Vernetzung“ dieser Bewegung mit Neonazis, der neuen Rechten und der Reichsbürgerszene stellt sich der AStA „den Corona-Leugnern und der gesamten Querdenken-Bewegung entschieden entgegen“, wie es heißt.

„Die Menschen, die dort mitlaufen, sind zumindest Wegbereiter*innen und fördern direkt faschistische, antidemokratische Tendenzen und Strukturen in der Stadt und Gesamtgesellschaft“, urteilt der AStA. Insbesondere distanziere sich die Studierendenschaft von der Gruppe „StudentenStehenAuf – Münster“ und positioniere sich so gegen die extrem rechten Strukturen der gesamten Querdenken-Bewegung.

Antrag im Studierendenparlament

In seiner Sitzung am Montag hatte zudem das Studierendenparlament der Uni einen entsprechenden Antrag verabschiedet, der sich auch stark gegen die Wissenschaftsfeindlichkeit der Querdenker richtet. „Wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn muss eine große Bedeutung im gesellschaftlichen Methodenschatz zukommen“, heißt es.

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