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Interkulturelle Wochen dauern bis in den Oktober

Auch ohne Fest wird es bunt

Münster

Das interkulturelle Fest fällt zwar auch diesmal coronabedingt aus – dennoch gibt es bis in den Oktober hinein ein buntes Programm: Die Interkulturellen Wochen haben über 20 Veranstaltungen zu bieten.

Von Julia Körtke

Laden ein zu den Interkulturellen Wochen (v.l.): Dr. Georgios Tsakalidis, Maria Salinas und Monica Rovayo stellten das Programm vor Foto: Julia Körtke

„Offen geht“ – unter diesem Motto finden wieder die Interkulturellen Wochen in Münster statt. Über 20 Veranstaltungen von Ende August bis Mitte Oktober laden dazu ein, in verschiedenste Kulturen abzutauchen, sich mit Rassismus kritisch auseinanderzusetzen oder beim Friedensmahl mit Menschen diverser Nationen ins Gespräch zu kommen.

Zwar musste auch dieses Jahr das interkulturelle Fest coronabedingt abgesagt werden, doch die Beteiligung der Organisationen ist groß – und dementsprechend das Angebot. So können sich Interessierte am 6. September auf eine kulinarische Reise in die Anden mitnehmen lassen. Mit landestypischer Musik im Hintergrund und einem Vier-Gänge-Menü wird Südamerika nach Münster geholt.

Migranten berichten über ihre Geschichte

Noch bunter wird es am 18. September. Migrantinnen und Migranten stellen internationale Trachten aus ihrem jeweiligen Heimatland vor, erklären, was es für sie bedeutet, diese jetzt in Münster zu tragen, und berichten über ihre Geschichte.

Auch Ausstellungen finden statt, zum Beispiel vom 20. September bis 10. Oktober über Erfolgsgeschichten von Frauen mit Migrationshintergrund. Wie schwer es gerade für sie sein kann, in einem neuen Land Fuß zu fassen, bei der täglichen Konfrontation mit Vorurteilen und Bevormundung, wird thematisiert.

Friedensmahl am 25. September

Beim Friedensmahl am 25. September wird es dann noch interaktiver. An langen Festbänken kommen Menschen aus Münster zusammen, aus verschiedenen Nationen, Kulturen, Berufen und Religionen. Beim gemeinsamen Essen kann man sich austauschen und Kontakte außerhalb des eigenen Umfelds knüpfen.

Neben diesen Veranstaltungen hat der Integrationsrat noch ein langes Programm zu bieten. Die Flyer sind bereits im Druck, und auch die Website liefert Informationen. Unabhängig von den Interkulturellen Wochen hat einer der Programmpunkte für die Kleinsten schon begonnen. Unter dem Namen „Kamishibai“ wird auf sechs Spielplätzen in der Stadt eine Geschichte in verschiedenen Sprachen vorgelesen. Alle Kinder sind willkommen, sich anzuhören, wie Russisch oder Arabisch klingt, oder zu sehen, dass andere Familien diese Sprachen auch in Münster sprechen.

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