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Aktion „Münster sieht gelb“ soll Autofahrer zum Schulanfang sensibilisieren

Auf Nummer sicher gehen

Münster

Die Aktion „Münster sieht gelb“ ist angelaufen. Autofahrer sollen sensibilisiert werden, dass nun Schulanfänger in der Stadt unterwegs sind.

Von Helmut P. Etzkornund

Auf der Lotharinger Straße kontrollierte die Polizei am Freitag zum Auftakt der Kampagne „Münster sieht gelb“ die Geschwindigkeit von Fahrzeugen unter den Augen der Viertklässler der Martini-Schüler, die Denk- und Dankzettel an die Autofahrer verteilten. Foto: hpe

Manchmal ist es die eigene Mama, die mit ihrem Elterntaxi ein paar Stundenkilometer zu schnell am Schulgebäude vorfährt und dann von den Kindern einen „Denkzettel“ verpasst bekommt.

Seit gestern läuft die 17. Auflage von „Münster sieht gelb“ mit einer wichtigen Botschaft: Autofahrer sollen nun besonders aufpassen, weil Schulanfänger unterwegs sind. Rund 2500 gelbe Käppis sind inzwischen an alle Erstklässler verteilt worden, und die Initiatoren der Aktion von Antenne Münster über das Schulamt bis zu den Stadtwerken hoffen, dass die auffällige Kopfbedeckung auch auf dem Weg zur Schule getragen wird. Zum Winter hin gibt es leuchtend gelbe Pudelmützen, und die sind erfahrungsgemäß bei den Kids viel beliebter, weil sie nicht nur warnen, sondern auch wärmen.

Schnabel: Aktion wichtig und sinnvoll

Erstmals zum Auftakt am Freitag an der Martinischule dabei: Münsters Polizeipräsident Falk Schnabel, der die Kampagne „für wichtig und sinnvoll“ hält. Die Zusammenarbeit der Polizei mit allen Beteiligten für mehr Sicherheit der Kinder sei gut, so Schnabel. Auch für den Schirmherren Oberbürgermeister Markus Lewe ist es Ehrensache, zum Start das gelbe Käppi aufzusetzen. Lewe: „Wir erziehen zu mehr Aufmerksamkeit, und die ist angesichts der vielen Baustellen und Staus im Stadtgebiet aktuell sehr sinnvoll.“

Bis zum 9. September werden Grundschüler bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizei in Tempo-30-Zonen im Umfeld von Schulen selbst gestaltete Dankzettel an langsame Autofahrer verteilen und den „schnellen Hirschen“ einen Denkzettel verpassen.

Aktionen an verschiedenen Schulen

Schwerpunkte einer begleitenden Verkehrssicherheitsaktion werden an der Ida-Schule das richtige Verhalten am Fußgängerüberweg sein, an der Grundschule Wolbeck-Nord und der Paul-Gerhardt-Schule geht es um die sichere Fahrbahnüberquerung, und an der Marienschule Roxel soll es um das Halten und Parken von Elterntaxen gehen.

Auch in Nähe der Peter-Wust-Schule wollen Verkehrssicherheitsberater aufzeigen, wo man sicher parken und sein Kind aussteigen lassen kann.

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