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Friedenslicht aus Bethlehem

Aussendungsgottesdienst im Pandemiejahr

Münster

Aussendungsgottesdienst light: Platzte der Dom in den letzten Jahren mit jeweils über 1500 Pfadfindern aus allen Nähten, wird es am Sonntag wegen der Corona-Pandemie deutlich ruhiger zugehen.

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So voll wie in den Vorjahren wird der Dom während der Friedenslicht-Aussendungsfeier nicht werden. Aufgrund des Infektionsschutzes ist die Teilnehmerzahl diesmal reduziert Foto: Christian Schnaubelt / DPSG

Am dritten Adventssonntag wird das Friedenslicht aus Betlehem zum 22. Mal Münster erreichen, um ein vorweihnachtliches Zeichen für den Frieden zu setzen. Doch in diesem Jahr wird wegen Covid-19 alles etwas anders sein. In der bistumsweiten Aussendungsfeier am Sonntag (13. Dezember) um 16.30 Uhr im St.-Paulus-Dom werden in diesem Jahr Delegationen von Pfadfinder-Gruppen das Licht in Empfang nehmen und anschließend dezentral an „alle Menschen guten Willens“ im Bistum Münster verteilen.

„Frieden überwindet Grenzen“ lautet das Motto der Friedenslicht-Aktion in diesem Jahr. Und tatsächlich wird die Flamme des Friedens – aller logistischen Schwierigkeiten im Pandemiejahr zum Trotz – wieder Grenzen überwinden und seinen Weg aus der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem über Salzburg in Österreich ins Bistum Münster finden, teilt die Pfadfinderschaft St. Georg Münster mit.

Auch die Ankunft des Lichts in Münster wird unter anderen Voraussetzungen stattfinden. Platzte der Dom in den letzten Jahren mit über 1500 Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus allen Nähten, wird es dieses Mal mit der maximalen Teilnehmendenanzahl von 150 Personen deutlich ruhiger zugehen. Die wenigen Plätze wurden im Vorfeld von den Pfadfinder-Verbänden vergeben. Nicht angemeldete Person können nicht eingelassen werden.

Um dennoch möglichst viele Menschen an der Aussendungsfeier teilhaben zu lassen, wird diese über einen Livestream des Bistums übertragen (www.bistum-muenster.de; www.paulusdom.de). Zudem kann das Friedenslicht am Sonntag zwischen 15.45 Uhr und 18.15 Uhr im Kreuzgang des St.-Paulus-Doms abgeholt werden.

In den folgenden Tagen bis zum Heiligen Abend wird das Friedenslicht von den beiden katholischen Pfadfinderverbänden DPSG und PSG sowie dem evangelischen Pfadfinderverband VCP in den Städten und Gemeinden des Münsterlandes verteilt.

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