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Aufarbeitung der Mordserie

Ausstellung über die Opfer des NSU im Landeshaus

Münster

Rechter Terror: Im Landeshaus wird eine Ausstellung über die Opfer und die Aufarbeitung des NSU-Mordkomplotts gezeigt. Die Eröffnung steht kurz bevor.

Ausstellungsmacherin Birgit Mair  Foto: ISFBB

„Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ zeigt eine Ausstellung des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB). Sie wird am Freitag (29. Oktober) im Landeshaus, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, um 18 Uhr eröffnet und ist bis zum 10. November jeweils von 10 bis 16 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei. Ausstellungsmacherin Birgit Mair, unter anderem ISFBB-Mitbegründerin, wird bei der Eröffnung dabei sein.

Die Wanderausstellung setzt sich mit den Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in den Jahren 1999 bis 2011 und deren gesellschaftlicher Aufarbeitung auseinander. Im ersten Teil der Ausstellung werden die Biografien von Enver Simsek, Abdurrahim Özüdogru, Süleyman Tasköprü, Mehmet Turgut, Habil Kilic, Ismail Yasar, Mehmet Kubasik, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter dargestellt.

Rassistische Morde in München, Halle und Hanau

Der zweite Teil beleuchtet das Netzwerk des NSU. Analysiert werden auch die Gründe, warum die Mordserie lange nicht aufgedeckt wurde sowie der gesellschaftspolitische Umgang mit dem Themenkomplex.

Der dritte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit weiteren rechten Gewalttaten, insbesondere mit dem rechten Terror nach der Selbstenttarnung des NSU und beleuchtet die Perspektive von Angehörigen der NSU-Mordopfer auf die erneuten rassistischen Morde in München, Halle und Hanau.

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