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Straßenreinigung im Herbst

AWM-Mitarbeiter im Kampf gegen das Laub

Münster

Der Herbst ist da - und damit fällt auch wieder jede Menge Laub auf Gehwege und Straße. Die Abfallwirtschaftsbetriebe kämpfen im Zwei-Schicht-System gegen das Laub an. Teilweise müssen aber auch Anlieger zum Besen greifen.

Die Kehrmaschinen der AWM sind wieder im Einsatz. Foto: Stadt Münster

Für die Teams der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) hat die Laubsaison angefangen - bis zu 75 Mitarbeiter sind im Zwei-Schicht-Betrieb im Einsatz. Rund 1000 Tonnen Laub holen sie laut einer Mitteilung der Stadt jedes Jahr von den Straßen und Wegen. Und das immer öfter leise: Sieben Klein- und eine Großkehrmaschine fahren bereits mit Elektroantrieb. Das sind mehr als 40 Prozent aller Kehrmaschinen im AWM-Fuhrpark.

Gegen besonders üppige Laubmenge gehen die Teams mit elektrisch betriebenen Laubbläsern und einem großen Laubsauger vor. "Grundsätzlich sind aber in den Revieren eine Kehrmaschine und zwei Mitarbeitende am Besen im Einsatz", berichtet AWM-Disponentin Esther Hohmann.

Anlieger müssen auch selbst zum Besen greifen

Die AWM sind aber nicht allein für die Laubreinigung verantwortlich. Auch Anlieger seien unter Umständen in der Pflicht und müssen auf den Flächen vor ihrem Grundstück aktiv werden, wie die Stadt mitteilt. Wer sich nicht sicher ist, ob Gehweg oder Straße zu reinigen ist, sollte nach Angaben der Stadt in den Abgabenbescheid schauen.

Wie die Stadt mitteilt, müssen Anwohner selbst zum Besen greifen, wenn keine Gebühr für die Straßenreinigung aufgelistet sei oder sich nur eine geringe Gebühr für die Fahrbahnreinigung finde. "Grundsätzlich besteht diese Verpflichtung darüber hinaus immer, wenn die Verkehrssicherheit auf den Flächen vor dem eigenen Grundstück gefährdet ist", erklärt Hohmann.

Laub darf nicht auf die Straße gefegt werden

Keinesfalls darf das Laub auf die Straße oder in den Rinnstein gefegt werden. Gully würden dann verstopft werden, teilt die Stadt mit. Entsorgt werden kann das Laub über die Biotonne, über die städtischen Gartenabfallsäcke, die von den AWM im Rahmen der Sperrgutabfuhr abgefahren werden, oder an den Recyclinghöfen.

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