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Forschungsfertigung Batteriezelle

Simon Lux komplettiert die Chef-Etage der Batterieforschungs-Fabrik

Münster

Die Leitung Forschungsfertigung Batteriezelle ist jetzt komplett: Neben Jens Tübke und Achim Kampker leitet Simon Lux das Mega-Projekt, das im Hansa-Business-Park in Amelsbüren realisiert wird.

-kv/pd-

Prof. Jens Tübke Foto: Fraunhofer FFB

Die Personalie, über die schon kürzlich spekuliert wurde, ist nun bestätigt worden: Prof. Dr. Simon Lux, bisher bei der Batteriezellentwicklung für den Autokonzern BMW in München tätig, komplettiert künftig das Spitzentrio des Fraunhofer-Instituts in Münster, das die Realisierung des vom Bund und Land NRW geförderten 680-Millionen-Euro-Projekts Forschungsfertigung Batteriezelle organisiert.

Mit Lux rückt ein ehemaliger Mitarbeiter und Doktorand von Prof. Martin Winter, Chef des Batterieforschungszentrums „Meet“ an der Universität Münster und Wegbereiter des Projekts am Standort Münster, in den Führungsstab auf. Die Fraunhofer-Gesellschaft berief Lux zum 1. August, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Gleichzeitig hat Lux darüber hinaus einen Lehrstuhl für Angewandte Elektrochemische Energiespeichertechnik und Wirtschaftschemie an der WWU Münster übernommen.

Lux ist damit Nachfolger von Prof. Fritz Klocke, der kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde, und leitet das Vorhaben nun mit den Professoren Jens Tübke und Achim Kampker von der RWTH Aachen.

Simon Lux Foto:

Letztere ist zusammen mit dem Meet der Uni Münster und dem Kernforschungszentrum Jülich an dem Projekt beteiligt.

Neue Abkürzung lautet „FoFeBat“

Tübke, zuvor Bereichsleiter des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie und Lehrstuhlinhaber am Karlsruher Institut für Technologie, war bereits Ende 2019 als Erster in die Leitung berufen worden. Mit Achim Kampker war ein Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen am 1. Juli hinzugekommen.

Aus der Pressemitteilung des Fraunhofer-Insituts Münster geht auch ein neuer Name für die „Forschungsfertigung Batteriezelle“ hervor. Es wird die neue Abkürzung „FoFeBat“ verwendet, zuvor wurde das Kürzel FFB benutzt.

© PEM der RWTH Aachen Prof. Achim Kampker: »Mit der Forschungsfertigung Batteriezelle stärken wir unsere technologische Souveränität in Deutschland und Europa.« Foto: PEM der RWTH Aachen

Der Bau des Gebäudes für die Wissenschaftler, die die FoFeBat bauen und weiterentwickeln sollen, ist gerade im Hansa-Business-Park in Amelsbüren im Bau.

Projekt dient der Souveränität der deutschen und europäischen Forschung

„Der Entwicklung nachhaltiger Speichertechnologien kommt nicht nur im Rahmen der Energiewende eine Schlüsselposition zu, sondern auch im Kontext der Souveränität der deutschen und europäischen Wirtschaft“, wird Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, in der Pressemitteilung zitiert. Die Fraunhofer FFB werde daher nicht nur innovative Speichertechnologien und Produktionsverfahren entwickeln, „sondern auch unsere Abhängigkeit von anderen Märkten langfristig reduzieren“, so Neugebauer weiter.

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