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„Ein Anker im Quartier“

Baustart der Vier-Gruppen-Kita auf dem York-Kasernen-Gelände

Münster-Gremmendorf

Erst die Kita, dann die Wohnungen: Auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne hat die Wohn- und Stadtbau jetzt mit dem Bau einer Vier-Gruppen-Kita begonnen. 2022 soll sie fertig sein.

Die Baustelle ist eröffnet (v.l.): Max Delius und Erwin Veenker (Wohn- und Stadtbau), Pfarrer Jörg Hagemann, Bauleiter Stefan Christ, Verbundleitung Christine Marzioch und Pastoralreferent Thomas Hußmann freuen sich auf die neue Kita. Foto: Peter Hellbrügge-Dierks

Die Bauarbeiten für die Vier-Gruppen-Kindertagesstätte auf dem Gelände der früheren York-Kaserne nehmen Fahrt auf. Die Pfarrei St. Nikolaus wird Einrichtungsträgerin, heißt es in einer Pressemitteilung der Wohn- und Stadtbau.

Die Kindertagesstätte ist über zwei Geschosse mit Erdgeschoss und erstem Obergeschoss geplant. Mit seinem quadratischen Baukörper und seiner exponierten Lage am Quartierseingang soll es für Kinder, Eltern und Besucher ein städtebaulicher und architektonischer Anker sein, wie es in einer Mitteilung der Wohnungsgesellschaft heißt. Die markante Fassadengestaltung mit farblich unterschiedlichen Klinkersteinen und hellen Fensterfaschen unterstreiche diese Absicht. Viel Tageslicht soll für eine freundliche Atmosphäre sorgen. Das Gebäude werde mit extensiver Dachbegrünung und einer Vorrüstung für Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die 1100 Quadratmeter große Außenspielfläche biete Platz für einen Balancier-Parcours, eine Wasserspielanlage und weitere Spielmöglichkeiten.

Extensive Dachbegrünung

Neben der Kita werden auf dem Gelände auch acht öffentlich geförderte Wohnungen mit einer Wohnfläche von 668 Quadratmetern errichtet. Der Wohnungsmix sieht Wohnungsgrößen von 51 bis 109 Quadratmetern vor – zwei Wohnungen sind rollstuhlgerecht geplant. Das Gebäude wird voll unterkellert, alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. In Kooperation mit den Stadtwerken soll eine Photovoltaikanlage mit Mieterstrommodell realisiert werden.

Voraussichtlich im Sommer 2022 soll der Bau abgeschlossen sein. Pfarrer Jörg Hagemann und Pastoralreferent Thomas Hußmann machten zum Baustart deutlich, dass im neuen Wohngebiet ein kirchlicher Ort entstehe, der „ein Gefühl von Heimat, Offenheit und Respekt vor anderen Konfessionen und Religionen“ vermittele. Thomas Hußmann sieht große Möglichkeiten darin, „in der neuen Kita einen Ort der Begegnung zwischen den Menschen des entstehenden Wohngebietes und der Pfarrei zu gestalten“.

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