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Schutz von Tieren und Pflanzen

Behörde bittet um Rücksicht in der Natur

Münster

Raus in die Natur, Erholung suchen: Doch gerade in Frühjahr und Sommer gilt es, Pflanzen und Tiere zu schützen. Die Naturschutzbehörde Münster sagt, wie.

Die Naturschutzbehörde bittet um Rücksichtnahme in der Natur, besonders in Naturschutzgebieten – hier die Davert. Foto: Martin Franz

„In Pandemiezeiten suchen viele Menschen Ausgleich, Abwechslung und Erholung in den Wäldern und Naturschutzgebieten vor der Haustür“, sagt Wolfgang Tost von der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Münster. Damit steigt der Druck auf die Naturschutzgebiete und zwar in einer Zeit, in der die Situation dort besondere Rücksichtnahme erfordert: Im Frühjahr bringen viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt. „Eigentlich ist es gar nicht so schwer, zum Wohle aller Beteiligten zu handeln. Wer sich respektvoll gegenüber der Natur und anderen Erholungssuchenden verhält, ist ein gerngesehener Gast im Wald und in der Flur“, fasst Wolfgang Tost das zentrale Anliegen der städtischen Naturschutz-Experten zusammen. Folgende Hinweise sollten beachtet werden:

Ausgewiesene Wanderwege sind nicht zu verlassen, der Abstand zu Wildtieren muss eingehalten werden. Seltene Pflanzen könnten beschädigt oder zerstört werden. In Naturschutzgebieten ist das Verlassen der Wege verboten, damit auch das Picknicken und Sonnenbaden. Zu den Naturschutzgebieten in Münster gehören Vorbergs Hügel, Davert, Wolbecker Tiergarten, Emsaue und Rieselfelder. Hunde sind an der Leine führen.

Mountainbike-Strecken dürfen nicht in Eigenregie angelegt werden – egal ob stadtnah oder an entlegenen Stellen. Die Stadt Münster plant, in möglichst vielen Stadtteilen entsprechende Anlagen zu schaffen.

Die von Landwirten an Ackerrändern angelegten Blühstreifen haben eine hohe ökologische Bedeutung und sollten daher nicht betreten werden – auch nicht, um den Blumenstrauß für daheim zu pflücken.

Wegen der Waldbrandgefahr ist offenes Feuer. Rauchen ist hier in der Zeit von März bis Oktober tabu.

Landwirtschaftlich genutzte Felder dürfen zwischen Saat und Ernte nur auf Wegen betreten werden.

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