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CDU lehnt BV-Vorschläge ab

„Beratungswege noch komplizierter“

Münster

Auf die CDU reagiert auf die aktuelle Debatte über die Zahl der Bezirksvertretungen. Ihr Plädoyer: Bewährtes nicht verändern.

-kb-

CDU-Kreisvorsitzende Simone Wendland Foto: CDU

„Die CDU ist der Auffassung, dass sich der Zuschnitt bewährt hat und die Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter gute Arbeit leisten. Warum Zuschnitt und Anzahl angesichts deutlich wichtigerer Probleme verändert werden sollen, ist nicht ersichtlich.“ Mit diesen Worten reagiert die münsterische CDU-Kreisvorsitzende Simone Wendland auf die aktuelle Debatte über die Bezirksvertretungen.

Die Partei Münsterliste hatte, wie berichtet, vorgeschlagen, zwecks Stärkung der lokalen Demokratie die aktuelle Zahl von sechs auf zehn zu erhöhen, Volt hatte alternativ und aus Kostengründen für eine Reduktion auf vier plädiert.

Eine Erhöhung lehnt Wendland kategorisch ab: „Dies würde die Beratungswege noch verlängern und komplizierter machen, da sehr viele Angelegenheiten in mehreren, manche sogar in allen Bezirksvertretungen beraten und dort von den zuständigen Verwaltungsmitarbeitern vorgestellt werden müssen.“

„Sprakel und Altstadt in einen Bezirk gepackt“

Aber auch eine Reduktion lehnt die CDU-Chefin ab. „Volt hat das am grünen Tisch gemacht und Sprakel und die Altstadt in einen Stadtbezirk gepackt und andere Innenstadtbezirke auf andere Bezirke verteilt. Wie da eine geordnete Interessenvertretung der innerstädtischen Belange stattfinden soll, ist unklar.“

Auch der CDU-Fraktionschef Stefan Weber sieht keine Notwendigkeit einer Veränderung im Gefüge der sechs Stadtteilparlamente: „Für die Ansprüche der Bevölkerung an die Politik in der an Einwohnern wachsenden Stadt ist Münster für die Bezirksvertretungen sachgerecht aufgestellt.“

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