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Land stimmt Allgemeinverfügung zu

Bestätigt: 2G auf Weihnachtsmärkten in Münster

Münster

Glühwein nur für Geimpfte oder Genesene: Auf Münsters Weihnachtsmärkten, die am Montag (22. November) starten, wird die 2G-Regel gelten. In einer Mitteilung erläutert die Stadtverwaltung die genauen Regeln - und was bei Verstößen droht.

Der Besuch der Weihnachtsmärkte - hier am Kiepenkerl - ist unter 2G-Regelung möglich. Foto: Amt für Kommunikation/Stadt Münster

Wer ab dem kommenden Montag (22. November) einen der münsterischen Weihnachtsmärkte besuchen möchte, muss vollständig immunisiert sein, also geimpft oder genesen. Das Gesundheitsministerium NRW hat heute die bereits am Freitag vorgelegte Allgemeinverfügung der Stadt positiv beschieden. Das hat die Stadtverwaltung am Mittag mitgeteilt.

"Ich freue mich über die rasche Rückmeldung des Landes", sagt Corona-Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer in einer Mitteilung des Landes. "Somit haben wir alle – Veranstalter, Gäste und Stadt – Klarheit, unter welchen besonderen Rahmenbedingungen diese Märkte stattfinden können. Die Zugangsbeschränkung mit 2G soll den Schutz aller Beteiligten erhöhen, das ist angesichts der jüngsten Infektionsentwicklung angebacht." Aktuell liegen sowohl die Sieben-Tage-Inzidenz als auch die Hospitalisierungsrate in Münster unter dem Landes- und Bundesschnitt, allerdings steigen die Zahlen weiter an.

Ausweis und 2G-Nachweis sind Pflicht

Entsprechend der zu Beginn der Weihnachtsmärkte am kommenden Montag gültigen Allgemeinverfügung sind laut Mitteilung der Stadt alle Besucherinnen und Besucher der Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet verpflichtet, einen Nachweis über ihren Immunisierungsstatus und ein amtliches Ausweisdokument mit sich zu führen.

Auch Osnabrück setzt auf 2G

"Wer nicht entsprechend einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission geimpft werden kann, das sind beispielsweise Schwangere im ersten Schwangerschaftsdrittel, muss einen aktuellen negativen Test nachweisen können", so Norbert Vechtel, Leiter des Ordnungsamtes. Schülerinnen und Schüler bis zum 16. Lebensjahr benötigen nach Angaben der Stadt keinen Nachweis, alle anderen Unter-18-Jährigen legen eine Bescheinigung der Schule oder einen negativen Test vor. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.

Geldstrafen und Platzverweise bei Verstoß

"Beauftragte der jeweiligen Veranstalter und Mitarbeitende des Ordnungsamtes werden die Einhaltung der 2G-Regeln kontrollieren", kündigt die Stadtverwaltung an. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) werde dazu besondere Einsatzschwerpunkte bilden. "Wer keinen Nachweis vorlegen kann oder will, muss mit einer empfindlichen Geldbuße von bis zu 250 Euro rechnen", ergänzt Vechtel. Und: "Ein Platzverweis erfolgt in jedem Fall."

Eine Maskenpflicht besteht auf den Märkten aktuell nicht. Heuer dazu: "Angesichts weiter steigender Infektionszahlen empfehle ich aber, nicht nur Abstand zu halten, sondern in Menschenansammlungen auch eine Maske zu tragen."

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