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Debatte zur geplanten Preiserhöhung

Bewohnerparken: „Endlich werden die Preise angehoben“

Münster

Das Bewohnerparken in Münster soll deutlich teurer werden. Was sagen unsere Leserinnen und leser dazu? Wir haben nachgefragt.

Das Bewohnerparken in Münster soll teurer werden. Foto: Matthias Ahlke

Zur geplanten Gebührenanhebung hat uns eine Reihe von Leser-Zuschriften erreicht. „Endlich teurer!“ hat Max Leon Albrecht seine Mail überschrieben. „Endlich werden die Preise für das stark subventionierte Anwohnerparken angehoben und in Zukunft kostendeckend gestaltet.“ Im Gegenzug bedeute dies ja nicht, dass es weniger Parkplätze gibt. Es könne nicht sein, dass Verkehrsflächen für Fußgänger durch Kfz einfach zugeparkt werden, betont er.

„Ich wäre hinsichtlich der Situation für eine Ausweitung der Bewohnerparkplätze,vielleicht überlegen dann mehr auswärtige Mitarbeiter, auf P+R auszuweichen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu kommen“, schreibt Lucyna Walaszek Pohl. Dies würde zu einer Entlastung der Verkehrssituation führen.

„17 Euro waren zu günstig“

„Die Erhöhung ist richtig, wird aber meines Erachtens immer noch nicht dem Wert des durch die Pkw in Anspruch genommenen öffentlichen Raums gerecht“, merkt Sebastian Kappen an. Gleichzeitig müssten akzeptable Alternativen zum öffentlichen Raum für jene geschaffen werden, die wirklich auf einen Pkw angewiesen seien und ihn regelmäßig nutzten.

„Zugegeben: 17 Euro waren über Jahre günstig und (sind) heute wohl nicht mehr zeitgemäß. Aber muss der Rat gleich so zuschlagen (...)? 380 finden wir übertrieben“, schreiben Helge und Eleonore Wolters. „Außerdem ist zu berücksichtigen, dass ein Anwohnerparkausweis noch lange nicht dazu führt, auch einen Parkplatz zu bekommen.“ Schließlich würden doppelt so viel Parkausweise ausgestellt wie Parkplätze vorhanden seien, merken sie an.

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