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Missbrauchsstudie

Bistum Münster meldet weitere Anzeigen

Münster

Gut dreieinhalb Wochen nach der Veröffentlichung der Missbrauchsstudie für das Bistum Münster sind bislang einige weitere Meldungen und Anzeigen Betroffener über das Meldeportal sowie eine Telefon-Hotline beim Bistum eingegangen.

Von Johannes Loy

Im Bistum Münster wurde das Missbrauchsgutachten am 13. Juni 2022 der Öffentlichkeit vorgestellt.  Foto: dpa

Im Gefolge des am 13. Juni vorgestellten Missbrauchsgutachtens einer fünfköpfigen Historiker-Kommission sind in den vergangenen drei Wochen weitere Meldungen und Anzeigen beim Bistum Münster eingegangen.

Der Interventionsbeauftragte, Peter Frings, teilte auf Anfrage mit, dass bislang acht anonyme Mitteilungen über Missbrauchsfälle über das Internetportal eingelaufen seien. „Diese wurden direkt an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet“, so Frings. Die Behörde werde zunächst weiter ermitteln.

Peter Frings, Interventionsbeauftragter des Bistums Münster. Foto: Gunnar A. Pier

Über die telefonische Hotline meldeten sich 13 Personen anonym und 24 mit Namen. „Mit den anonymen Anzeigen können wir zurzeit wenig anfangen, mit den namentlich bekannten Gesprächspartnern werden wir in den nächsten Tagen und Wochen Kontakt aufnehmen, um weitere Informationen zu erhalten“, teilte Peter Frings mit, der diese Aufgabe gemeinsam mit seinem Stellvertreter Stephan Baumers übernimmt.

Frings wies in diesem Zusammenhang auch auf weitere Mails im Nachklang der Präsentation des Missbrauchsgutachtens hin. Deren Spannweite reichte nach seinen Worten „von wüsten Beschimpfungen“ bis hin zu sachlichen Informationen und Anmerkungen.

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