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Tag des offenen Denkmals

Blick auf altbekannte Denkmäler aus einem neuen Winkel

Münster

Dominikanerkirche, Jüdischer Friedhof und die Kasernenareale: Am Tag des offenen Denkmals (12. August) sind in Münster Denkmäler und Kunstwerke zu sehen. Es gibt ein vielfältiges Programm.

 

Die Kuppeln der Dominikanerkirche überragen die Altstadt. Sie steht in mehreren Führungen am Tag des offenen Denkmals im Mittelpunkt. Foto: Stadt Münster

Was ist Sein - und was ist Schein? Die Denkmäler und Geschichtsorte in Münster bewegen sich zwischen Illusionen, Täuschungen und Originalität. Am 12. September (Sonntag) bietet der Tag des offenen Denkmals ungewöhnliche Blickwinkel mit fachkundiger Erklärung auf Orts-, Bau- und Zeitgeschichte unter dem Motto "Sein und Schein in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege".

"Einige Denkmäler wurden mit viel Schein erbaut. Der barocke Schein ist am Erbdrostenhof und der Dominikanerkirche mit ihrem prächtigen Altar aufzuspüren", heißt es in einer Ankündigung der Stadt Münster. Mehr Schein als Sein vermittelt das Schloss am Stadtrand, das allerdings als Lazarett errichtet wurde, oder ein Schulbau, der nur vorgibt, das Johann Conrad Schlaun ihn geschaffen hat.

Kaleidoskop jüdischen Lebens in Münster

Denkmalpflegerische Wirklichkeit wird auf der Fahrradtor zu den archäologischen Stätten in Handorf, an Überwasserkirche und Apostelkirche oder auf dem Gang durchs Kreuzviertel erläutert.

Ein Kaleidoskop jüdischen Lebens in Münster können Besucher am Tag des offenen Denkmals ebenfalls erkunden - ob auf dem Jüdischen Friedhof, an und in der Lambertikirche oder während einer Videokonferenz, die Einblicke in die Arbeit von Studierenden der Theologie gibt. "Spannend und vertiefend wird nicht nur der aktuelle Blick auf die christliche Kunst in Dom und Domkammer vorgestellt", teilt die Stadt mit.

Das Programm

Sein und Schein der Denkmäler und Kunstwerke

Aufmerksamkeit bekommen auch Kunstwerke, die bei genauem Hinsehen judenfeindliche Bezüge aufweisen. Im Dialog werden an verschiedenen Orten Sein und Schein der Denkmäler und Kunstwerke erläutert und diskutiert.

Immer wieder interessant ist der Blick auf altbekannte Denkmäler aus einem neuen Winkel - ob Zwinger, Villa ten Hompel oder Aegidiikirche. Ein genauer Einblick ist auch in der Kirche St. Clemens in Hiltrup oder auf den sich im Wandel befindenden Kasernenarealen möglich.

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