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Eurobahn meldet technische Probleme

Brandgefahr in Triebwagen

Münster

Private Bahnunternehmen sorgen in der Region nachhaltig für Ärger. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat am Dienstag die Nordwestbahn wegen anhaltend schlechter Leistungen offiziell abgemahnt. Zugleich erklärte die Eurobahn am Abend, „mit sofortiger Wirkung die Fahrzeuge des Typs Flirt 3 für den weiteren Betrieb“ sperren zu müssen. 

Elmar Ries

Die Eurobahn meldet erneut technische Probleme. Foto: Gunnar A. Pier

Hintergrund seien „Schäden an bestimmten Kabelverbindungen des Batteriebordnetzes, die ein Risiko von Schmor- und Brandschäden bergen“, erklärte Christian Bischoff, Bereichsleiter Fahrzeugmanagement. Nach Informationen unserer Zeitung soll es bereits in drei Fällen zu ersten Bränden gekommen sein.

Betroffen sind insgesamt fünf Neufahrzeuge im Hellweg-Netz und acht Flirt-Triebwagen im Teutoburger-Wald-Netz. Konkrete Auswirkungen ergeben sich auf den Strecken RB 50 (Münster-Dortmund), RB 61 (Bielefeld-Rheine-Hengelo) RB 65 (Münster-Rheine) sowie RB 66 (Münster-Osnabrück).

Abweichungen und Zugausfälle

Wie der Eurobahn-Mutterkonzern Keolis Deutschland mitteilte, kam es bereits am Dienstagabend zu ersten Kapazitätsabweichungen und Zugausfällen. „Unsere Leitstelle bewegt aktuell alle Hebel, um einen Busnotdienst einrichten zu können“, heißt es in der Erklärung weiter. Voraussichtlich am kommenden Sonntag, 3. Februar, soll die Sicherheitsüberprüfung beendet sein.

Erst vor wenigen Wochen war das Unternehmen zum zweiten Mal wegen andauernder Verspätungen und Zugausfällen vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) abgemahnt worden. Verantwortlich dafür waren seinerzeit Probleme an den Radreifen. Dadurch mussten die Triebwagen außerplanmäßig in die Werkstatt.

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