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Deutscher Akademischer Austauschdienst

Bund kürzt Förderprogramme: Uni kann Stipendien nicht neu ausschreiben

Münster

Von den Finanzkürzungen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst ist auch die Universität Münster betroffen. Viele Stipendien, die derzeit vergeben sind, könnten nach derzeitigem Stand nicht erneut ausgeschrieben werden.

Von Karin Völker

Die Chilenin Tatiana Osses war vor gut zehn Jahren Promotionsstipendiatin am Lehrstuhl für Waldökologie der WWU – und machte als „Model“ auf einem Plakat Werbung für die Förderung durch den DAAD. Nach den aktuellen Kürzungen würden sich viele junge Ausländer vergeblich beim DAAD bewerben. Foto: kv

Der Bund spart – und davon ist die Wissenschaft betroffen – auch in Münster. Der vom Außenministerium grundfinanzierte Deutsche akademische Austauschdienst (DAAD) büßt noch im laufenden Jahr neun Millionen seines bisher 204 Millionen Budgets ein. 2023 soll der Betrag erneut heruntergesetzt werden. Die Folge: Ein Teil der wissenschaftlichen Austauschprogramme kann nicht mehr finanziert werden. Der DAAD spricht bundesweit von rund 6000 Stipendien, die wegfallen.

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