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Hauptbahnhof Münster

Bundespolizei nimmt alkoholisierte Männer in Gewahrsam

Münster

Bundespolizisten haben am Samstag am Hauptbahnhof zwei alkoholisierte Männer in Gewahrsam genommen. Gegen einen wird nun unter anderem wegen Volksverhetzung ermittelt. 

Die Bundespolizei hatte es am Samstag am Hauptbahnhof Münster mit alkoholisierten Männern zu tun. Foto: dpa (symbolbild)

Am Samstagmorgen hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof Münster einen 35-jährigen Mann aus Bochum in Gewahrsam genommen. Der Deutsche hatte zuvor eine 45-jährige Beckumerin mit Migrationshintergrund im Bahnhof rassistisch beleidigt und anschließend bedroht, wie die Bundespolizei berichtet. Ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Bedrohung sei eingeleitet worden und dem Mann ein Platzverweis für den Hauptbahnhof erteilt worden.

Noch beim Verlassen des Bahnhofsgebäudes habe der 35-Jährige dann erneut eine Reisende mit Migrationshintergrund beleidigt. Die Einsatzkräfte nahmen „den mit 1,62 Promille alkoholisierten Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam“, teilte die Bundespolizei mit.

Tumult auf dem Bahnsteig

Am späten Samstagabend habe eine Streife der Bundespolizei dann eine verbale Streitigkeit vor dem Hauptbahnhof schlichten müssen. Ein 27-jähriger alkoholisierter Mann aus Altenberge habe sich dabei unkooperativ und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhalten. „Er ignorierte zunächst einen Platzverweis und beleidigte anschließend die Beamten beim Verlassen der Örtlichkeit“, heißt es in der Mitteilung der Bundespolizei.

Zur Identitätsfeststellung wurde der Mann mit auf die Wache genommen. Auf dem anschließenden Heimweg sei der junge Mann auf dem Bahnsteig dann erneut aggressiv geworden und habe versucht, einen Reisenden mit seinem Pullover zu schlagen. Gegen die darauf folgende Ingewahrsamnahme habe er Widerstand geleistet, weswegen den 27-Jährigen nun ein weiteres Ermittlungsverfahren erwarte, schließt der Bericht der Bundespolizei.

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