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Gegenprotest angekündigt

Bündnis protestiert gegen AfD-Neujahrsempfang im Rathaus

Münster

Die AfD will im Januar wieder ihren Neujahrsempfang im Rathaus abhalten. Doch es formiert sich Gegenprotest - wie auch schon bei den drei Malen zuvor.

Wie schon 2017, 2019 und 2020 hat das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ eine Protestversammlung auf dem Prinzipalmarkt angemeldet. Foto: dpa (Archivfoto)

Für den 20. Januar kündigt das Bündnis „Keinen Meter den Nazis“ ab 17 Uhr Proteste gegen den geplanten Neujahrsempfang der AfD im Rathaus an. Wie schon 2017, 2019 und 2020 hat das Bündnis nach eigenen Angaben eine Protestversammlung auf dem Prinzipalmarkt angemeldet.

„Die AfD hat es in Münster bislang nie geschafft, wirklich Fuß zu fassen, aber das ist keine Selbstverständlichkeit. Hier gilt es, immer wieder deutlich dagegen zu halten“, sagt Bündnissprecher Carsten Peters. Und seine Kollegin Liza Schulze-Boysen ergänzt: „Die aktuelle Verharmlosung der Reichsbürger-Szene macht mehr als deutlich, wo diese extrem rechte Partei ideologisch steht.“

Bis zu 10 000 Menschen bei Protesten

An den vom Bündnis organisierten Protesten gegen die AfD-Neujahrsempfänge nahmen in den zurückliegenden Jahren laut Pressemitteilung bis zu 10 000 Menschen teil. Das Bündnis bereite aktuell die Aktivitäten vor, um zu zeigen, „dass diese Stadt kein gutes Pflaster für extrem rechte Parteien ist“, so Peters.

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