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500 Wahllokale in NRW für die Jugend

U18-Wahlaktion: CDU und Grüne liegen gleich auf

Münster

Bei der „U18-Landtagswahl“, die vom 2. bis zum 6. Mai auch an mehreren münsterischen Schulen stattfand, teilen sich NRW-weit die Grünen und die CDU mit jeweils 22,22 Prozent den Sieg.

Auch in Münster waren in Schulen Wahlurnen für die U18-Wahl aufgestellt. Foto: Elisabethschule (Symbolbild)

Kürzlich konnten Jugendliche in NRW bei der „U18-Landtagswahl“ entscheiden, welchen Parteien und Kandidaten sie ihre Stimme geben. Dabei erzielte im Wahlkreis Münster I die Grüne Josefine Paul die meisten Stimmen (37,5 Prozent), gefolgt von Simone Wendland (CDU, 25) und Bibiane Benadio (SPD, 22,5). Insgesamt wurden 41 Erststimmen abgegeben. Im Wahlkreis Münster III entfielen je 25 Prozent auf Thomas Kollmann (SPD), Dorothea Deppermann (Grüne) und Dr. Julian Allendorf (CDU). Hier wurden zwölf Erststimmen abgegeben. Keine Ergebnisse liegen für den Wahlkreis Münster II vor.

Bei der „U18-Landtagswahl“, die vom 2. bis zum 6. Mai auch an mehreren münsterischen Schulen stattfand, kommt die SPD NRW-weit auf die meisten Stimmen (25,52 Prozent), gefolgt von Grünen (18,59 Prozent) und CDU (18,27 Prozent).

Die U18-Wahlaktion gibt es seit 1996 zu jeder Bundes-, Landtags- und Europawahl. Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen und vielen Jugendverbänden.

Dass auch bei dieser U18-Wahl auf NRW-Ebene über 500 Wahllokale zustande gekommen sind, bestärkt ein weiteres Mal die Forderung des Landesjugendrings NRW, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben der U18-Wahl wurde vor dieser Wahl auch mit der Kampagne #ichwillwählen, in der junge und alte Menschen ihre Zustimmung für eine Wahlalterabsenkung erläutern, auf eine – wie es heißt – „Benachteiligung junger Menschen“ hingewiesen.

„Die Stimme junger Menschen zu hören, ist essenziell für die Gestaltung einer Gesellschaft. Warum sollte das nicht unter anderem durch eine frühere Wahlbeteiligung geschehen?“, betonte Saskia Tietz, die das Projekt „#jungesnrw – Perspektiven vor Ort“ im Münsterland koordiniert und in der Stadt Münster zum wiederholten Male als Regionalkoordinatorin der U18-Wahl fungiert hat.

„Die hohe Beteiligung an den U18-Wahlen und den damit verbundenen Aktionen zeigt immer wieder, dass junge Menschen politisch sind und ihre Meinung vertreten können, betont Saskia Tietz.

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