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Corona-Infektionen nach Party

Cuba: Stadt stellt keine Verstöße fest

Münster

Die Stadt Münster hat nach dem Bekanntwerden von mindestens 85 Corona-Infektionsfällen nach einer Party im Cuba Club mittlerweile die 2G-Nachweise aller betroffenen Münsteraner kontrolliert. Das Ergebnis fällt eindeutig aus.

Von Björn Meyer

Foto: Felix Kästle/dpa

Einen Tag nach Bekanntwerden der ersten Infektionsfälle im Zusammenhang mit einer Party im Cuba Club hatte der Spiegel, der in einer Erstmeldung Münster noch als Corona-Musterstadt bezeichnet hatte, gefragt: „Haben die Veranstalter beim Einlass geschlampt? Oder wurden Impfnachweise gefälscht?“ Konkrete Anhaltspunkte für diese Fragen blieb das Medium schuldig, die Fragen indes blieben im Raum.

Seit Dienstag ist nun zumindest klar, dass alle 64 Münsteraner, von mittlerweile insgesamt 85 Betroffenen, der Stadt Münster einen Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt haben. Verstöße konnten laut Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer nicht festgestellt werden. Bei der Party am 3. September sollen rund 380 Gäste den Club besucht haben.

Video in Kooperation mit dem WDR:

Bislang keine Kenntnis über schwere Verläufe

Der Betreiber des Cuba Club, der freiwillig eine 2G-Regelung in seinen Räumen verankert hatte, hatte bereits nach Bekanntwerden der Vorfälle gegenüber unserer Zeitung geäußert, dass man am Eingang vorschriftsgemäß auch die Personalausweise kontrolliert habe – was einen Betrug, etwa durch weitergegebene Handys, verhindern soll.

Weiterhin hat die Stadtverwaltung laut Heuer keine Kenntnis über etwaige schwere oder tödliche Verläufe im Zusammenhang mit der Party.

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