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Attacken auf IT-Systeme

Cyberangriffe auf die Fachhochschule Münster

Münster

Die Fachhochschule (FH) Münster ist seit mehreren Tagen Opfer von Cyberangriffen. Die Attacken haben nach Angaben der FH das Ziel, die IT-Systeme zu überlasten. Die Ursachenforschung läuft noch.

 

Die FH Münster ist in dieser Woche Opfer von Cyberangriffen. Foto: FH Münster/Katharina Kipp

Die Fachhochschule (FH) Münster ist in dieser Woche Opfer von Cyberattacken, die das Ziel haben, die IT-Systeme zu überlasten. Personenbezogene Daten von Studierenden, Beschäftigten oder Projektpartnern sind laut einer Mitteilung der FH nicht gefährdet. Wiederholt funktionierten IT-Systeme der Hochschule, wie die Internetseite sowie der E-Mail-Server, nicht im normalen Leistungsumfang. Ebenfalls betroffen war nach Angaben der FH der Prüfungsserver "FHexam".

„Es ist unklar, warum diese Angriffe erfolgen und wer sie verursacht“, erklärt Dr. Morin Ostkamp, Leiter der Datenverarbeitungszentrale (DVZ). Ursächlich sind sogenannte DDoS-Attacken (Distributed Denial-of-Service), durch die die Dienste der Hochschule mit Millionen von Datenpaketen überlastet werden. „Unsere zentrale Aufmerksamkeit liegt auf der zügigen Wiederstellung der IT-Dienste.“

Fachhochschule erstattet Strafanzeige

„Obwohl unsere IT-Systeme gut abgesichert sind, sind wir nicht gegen solche Angriffe immun“, sagt FH-Kanzler Guido Brebaum. „Es hat sie auch schon vorher gegeben, nur ist die Intensität der jüngsten Vorfälle neu für uns.“ Jetzt arbeite das DVZ-Team mit Unterstützung von IT-Sicherheitsfachleuten vor allem daran, die Systeme verfügbar zu halten und eine gründliche Ursachenanalyse durchzuführen. Weiterhin wurde Strafanzeige erstattet. Studierende und Beschäftigte informierte die Hochschule direkt per Rundmail und Social Media.

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