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Komödiantische „Antigone“ feiert Premiere im Wolfgang-Borchert-Theater

Die alten Griechen können auch lustig sein

Münster

„Antigone“ ist ein zweieinhalbtausend Jahre altes Stück. Im Borchert-Theater wurde es zu einer modernen Fassung eingedampft. Saloppe Sprache und Knittelverse, bei denen sich alles erbarmungslos reimt, bestimmen jetzt den Ton. Ein lustiger Abend mit vergnügten Gästen.

Helmut Jasny

Rosana Cleve (l.) und Erika Jell schlüpfen in dieser bunten Inszenierung in mehr als ein Dutzend Rollen. Foto: Klaus Lefebvre

In „Antigone“ geht es um den Konflikt zwischen staatlichem Recht und moralischem Gesetz. Für ersteres steht Kreon, der bestimmt, dass man den gefallenen Polyneikes vor den Toren der Stadt verrotten lassen soll. Als Abschreckung für alle, die meinen, sich gegen die Herrschaft des Königs auflehnen zu müssen. Anders sieht das Antigone. Für sie ist es nichts weniger als eine moralische Pflicht, den toten Bruder würdig zu bestatten.

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