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Abschied von Prof. Ute von Lojewski

„Die FH ist ein Glücksfall und Juwel für die Region“

Münster

Die FH Münster ist in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden – und 13 davon wurde sie von der Präsidentin Prof. Ute von Lojewski geführt. Am Donnerstag übergab sie in einer Festveranstaltung ihr Amt an ihren Nachfolger, Prof. Frank Dellmann.

Von Luca Palsund

Prof. Ute von Lojewski hat als langjährige Präsidentin der FH Münster ihr Amt an Prof. Frank Dellmann übergeben.   Foto: FH/Katharina Kipp

1971 wurde Willy Brandt, damaliger Bundeskanzler mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im selben Jahr flimmerte die Sendung mit der Maus erstmals über dem Bildschirm. Und in Münster wurde die Fachhochschule gegründet. Zu ihrem 50-jährige Jubiläum in diesem Jahr kann die FH auf eine bewegte und erfolgreiche Zeit zurückblicken – und muss ihre langjährige Prof. Dr. Ute von Lojewski verabschieden.

Während des Festaktes am Donnerstagnachmittag übergab von Lojewski das Amt an ihren Nachfolger Prof. Dr. Frank Dellmann.

29 Jahre an der FH in verschiedenen Ämtern

50 Jahre FH: Nicht nur für von Lojewski ist dies ein Grund, stolz zu sein. Ganze 29 Jahre war die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, die einst an der WWU promoviert hatte, an der FH in verschiedenen Ämtern tätig, seit 2003 im Rektorat. Vor 13 Jahren löste sie ihren Vorgänger im Amt, Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, ab.

Elefantöse Abschiedsgeschenke an die scheidende FH-Präsidentin: Ute von Lojewski (l.) und die Vorsitzende des Hochschulrates, Prof. Gisela Engeln-Müllges Foto: FH Katharina Kipp

Wegbegleiter aus Politik und FH dankten von Lojewski besonders für ihr „unermüdliches Engagement“, ihre Hartnäckigkeit und ihr Durchhaltevermögen. Aus den Kreisen des Hochschulrates wurde ein Dank für die „reibungslose Übergabe“ an Dellmann ausgesprochen.

Regierungspräsidentin lobt die Entwicklung

Regierungspräsidentin Dorothee Feller (CDU) lobte die Entwicklung der FH in den vergangenen Jahren und die Bedeutung für das Münsterland: „Die FH ist ein Glücksfall und Juwel für die Region und hat es – auch durch Frau von Lojewski – verstanden, eine lokale Vernetzung auf höchstem Niveau zu erreichen. Für mich ist die FH ein fester Bestandteil der Region.“

Ein echter Ottifant für "Frau von Lo"

Ute von Lojewski erinnerte in diesem Rahmen an die Anfänge der Einrichtung, den Anstieg der wachsenden Aufgabenfelder und das Wachsen der Fachbereiche. Davon gibt es mittlerweile zwölf, unter anderem die physikalische Technik kam mit den Jahren dazu.

Wachstum ist Stichwort der Veranstaltung. Wachstum in die Fläche: Mittlerweile besitzt die FH viele Standorte im ganzen Münsterland, unter anderem in Coesfeld und Saerbeck. Wachstum bei den Studierenden: Über 15 400 seien aktuell an der FH eingeschrieben. Und Wachstum in Münster: Der Hüffer-Campus, der gemeinsam mit der WWU bezogen werden soll, wird von Lojewski als aktuelles Großprojekt gelobt.

Guter Ruf weit über Münster und das Umland hinaus

All dies bescheinigt den guten Ruf, den die FH weit über Münster und das Umland hinaus genießt. Moderator Prof. Dr. Richard Korff zitierte passenderweise aus einem Artikel der „ZEIT“, in dem die FH Münster als Aushängeschild beschrieben wurde. Die gute Arbeit weiterführen und die FH in eine stabile Zukunft führen möchte ab sofort Dellmann, der mit dem neuen Präsidium die Arbeit aufnimmt.

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