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Gerd-Peter Bragulla dokumentiert Leid der KZ-Insassen

Die Tragödie der „Moorsoldaten“

Münster

Es ist bundesweit wohl die größte Privatsammlung historischer Originalexponate aus einer unmenschlichen Zeit, die Gerd-Peter Bragulla zusammengetragen hat. Nun veröffentlicht der Wolbecker das verbriefte Leiden der „Moorsoldaten“ aus den Nazi-Emslagern in einer großen Dokumentationsschau der Gedenkstätte Esterwegen.

Von Helmut P. Etzkorn

Gerd-Peter Bragulla sortiert an seinem Schreibtisch in Wolbeck die unzähligen Dokumente aus einer unmenschlichen Zeit. Darunter Zeitungen, Briefe und bislang noch nie veröffentlichte Fotografien aus den Kriegsgefangenenlagern Foto: hpe

Es sind menschliche Tragödien, die aus den Zeilen stammen, die Kriegsgefangene auf Postkarten an ihre Familien daheim schreiben. Immer so formuliert, dass sie vielleicht doch durch die Zensur beim Lagerkommandanten kamen und den Angehörigen als Lebenszeichen übermittelt wurden.

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