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Urteil im Missbrauchsprozess gegen Sabrina K.

Die unbegreifliche Tat ist das Nichtstun

Münster

Unbegreiflich! Sabrina K., die Mutter eines Opfers im Missbrauchskomplex Münster und Ex-Freundin von Haupttäter Adrian V., muss wegen Beihilfe zum schweren sexuellen Missbrauch durch Unterlassung für sieben Jahre und neun Monate in Haft. Wie konnte sie ihrem Sohn das nur antun?

Von Pjer Biederstädt

Sabrina K. (r.) wird zur Urteilsverkündung in den Gerichtssaal A23 am Landgericht Münster geführt. Mit einer Strafe von sieben Jahren und neun Monaten verließ sie ihn in Richtung Gefängnis. Foto: Matthias Ahlke

Warum hat sie nichts getan? Ihr Sohn hat Qualen durchlitten, wurde vom Stiefvater vergewaltigt, und sie hat es gewusst. Warum hat Sabrina K. ihrem Sohn nicht geholfen? Warum ist sie bei Adrian V., dem Peiniger ihres Jungen, geblieben? Die Richter haben in ihrer Urteilsbegründung am Mittwoch im Landgericht ein Mosaik zusammengesetzt, das zumindest in Teilen erklärt, wie es dazu kommen konnte.

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