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Evangelisches Kreiskirchenamt: Neubau eingeweiht

Dienst für 257.000 Christen

Münster

Der Weg bis zur offiziellen Einweihung des Kreiskirchenamt-Neubaus am Coesfelder Kreuz war hürdenreich. Warum von der zentralen Verwaltung der drei Kirchenkreise im Münsterland 257 000 Christen profitieren, wurde bei der Einweihungsfeier deutlich.

Von Karin Höller

Bei der Einweihung des Neubaus des Evangelischen Kreiskirchenamtes (v.l.): Architekt Peter Bastian, Marlies Beckemeyer (stv. Verwaltungsleiterin), Holger Erdmann (Superintendent Münster), André Ost (Superintendent Kirchenkreis Tecklenburg), Verwaltungsleiterin Jutta Runden und Joachim Anicker (Superintendent Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken). Foto: Oliver Werner

Es war ein hürdenreicher Weg bis zu dieser feierlichen Einweihung mit öffentlicher Vorstellung des architektonisch ansprechenden Gebäudekomplexes am Coesfelder Kreuz direkt neben der Lukas-Kirche. Der Neubau des Evangelischen Kirchkreisamtes Münsterland/Tecklenburger Land wurde am Freitag coronabedingt mit fast einjähriger Verzögerung endlich offiziell eingeweiht. Lieferengpässe und steigende Baukosten seien am Ende erfolgreich gestemmt worden, blickte Architekt Peter Bastian auf die 15-monatige Bauphase zurück.

Dafür profitieren immerhin 257 000 Christen im Münsterland von der Zusammenlegung der Verwaltungen der drei Kirchenkreise Münster, Tecklenburg und Steinfurt-Coesfeld-Borken.

Kurze kommunikative Wege

Abteilungen wie Personal, Finanzen und Kita-Einrichtungen wurden an einem Standort gebündelt. Vom Neubau am Coesfelder Kreuz aus werden bereits seit einigen Monaten Verwaltungsdienstleistungen für 61 Kirchengemeinden und 76 Kindertageseinrichtungen, die sich über ein Gebiet von 5300 Quadratkilometern verteilen, angeboten.

Verwaltungsleiterin Jutta Runden schätzt „die jetzt einheitlichen Strukturen, die Synergieeffekte und die einfacher zu managenden Vertretungen“, wenn Mitarbeiter beispielsweise wegen Urlaub oder Krankheit ausfallen. Personalabbau habe bereits im Vorfeld der Zusammenlegung der Verwaltungen stattgefunden.

Die 73 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem lichtdurchfluteten weiträumigen Neubau nutzen Einzel- und Zweierbüros mit angegliederten Teamflächen für kurze kommunikative Wege und den schnellen Austausch über Kirchenkreis-Ebenen hinweg.

"Ein sehr schöner Ort zum Arbeiten"

Das moderne dreigeschossige Verwaltungsgebäude mit rotem Klinker und großen Glasflächen rahmt die angrenzende Lukaskirche ein und ist von einer Grünzone umgeben. „Ein sehr schöner Ort zum Arbeiten“, so Architekt Peter Bastian, der sich für die kollegiale und respektvolle Zusammenarbeit während der Bauphase zum Abschluss des Einweihungsgottesdienstes bedankte.

In einer Grußbotschaft betonte die Landeskirchenrätin, dass man mit der zentralen Verwaltung der drei Kirchenkreise im Münsterland auf längere Sicht strategisch gut aufgestellt sei, um die Weiterentwicklung kirchlichen Lebens zu unterstützen.

Die Mitarbeiter im Evangelischen Kreiskirchenamt sind Ansprechpartner für die Kirchengemeinden, die Kindertageseinrichtungen sowie viele weitere Adressaten.

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